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18.03.2010   Vereinbarung mit Hypha Discovery zur Erweiterung unserer Plattform für die Identifizierung von Leitstrukturen    (Evotec AG / Firmendetailansicht)
Evotec AG
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Evotec unterzeichnet Vereinbarung mit Hypha Discovery zur Erweiterung ihrer Plattform für die Identifizierung von Leitstrukturen

- Evotec erhält Zugang zu Hyphas qualitativ hochwertiger Naturstoff- Screening-Bibliothek „MycoDiverseTM“ -

Hamburg, Deutschland – 18. März 2010: Evotec AG (Deutsche Börse: EVT, TecDAX) gab heute die Unterzeichnung eines Abkommens mit Hypha Discovery Ltd über den Zugang zu Hyphas Naturstoff-Bibliothek MycoDiverseTM bekannt. Im Rahmen dieser Vereinbarung wird es Evotec ermöglicht, MycoDiverseTM zur Hit- und Leitstrukturidentifizierung als Teil ihres Angebots für ihre Kunden im Bereich des Screening einzusetzen. Zudem könnte Evotec nach dem Screening ihre Fähigkeiten und Expertise in der Naturstoff-Chemie und Medizinalchemie nutzen, um viel versprechende Hits zu optimieren.

Die MycoDiverseTM-Bibliothek beinhaltet Naturstoffe von hoher chemischer Neuartigkeit, die auf den meisten therapeutischen Gebieten bislang unerschlossen sind. Durch die Kombination von MycoDiverseTM mit Evotecs anerkannter Expertise und proprietären Technologien in der Assay-Entwicklung, im Screening und in der Medizinalchemie entsteht eine umfangreiche Plattform zur Generierung von Leitstrukturen durch Screening von Naturstoffen.

Dr. Liam Evans, Chief Executive Officer von Hypha Discovery, sagte: „Evotec ist ein weltweit führender Anbieter im Hochdurchsatz-Screening für Pharma- und Biotechnologieunternehmen. Im Rahmen unserer strategischen Partnerschaft eröffnet unsere bahnbrechende Fermentationstechnologie zur Herstellung von Naturstoffen aus Pilzen neue und hoch interessante Chancen zur Identifizierung neuartiger Leitstrukturen.“

Dr. Mark Ashton, Executive Vice President, Business Development von Evotec, kommentierte: “Wir suchen kontinuierlich nach Wegen, um das Angebot für unsere Kunden zu verbessern. Wir sehen den Zugang zu Hyphas qualitativ hochwertiger Naturstoff-Bibliothek als logischen Schritt, um unseren Kunden ein erweitertes Spektrum an Leistungen zur Leistrukturidentifizierung anzubieten. Wir glauben, dass sich unsere Fähigkeit, das Screening von Naturstoffen anzubieten, ausgezeichnet mit unserer qualitativ hochwertigen Bibliothek an niedermolekularen Substanzen ergänzt.“
 
18.03.2010   ECE und Deutsche EuroShop realisieren Neubau der „A10 Triangel“    (ECE Projektmanagement G.m.b.H. & Co. KG / Firmendetailansicht)
ECE Projektmanagement G.m.b.H. & Co. KG
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60-Mio.-Euro-Investition +++ 400 neue Arbeitsplätze +++ Modernisierung bei laufendem Betrieb

Die Bauarbeiten für die umfassende Moderni­sierung des A10 Centers in Wildau bei Berlin gehen weiter: Unter Regie der neuen Projektpartner ECE und Deutsche EuroShop ist am Donnerstag, 18. März 2010, mit der feierlichen Enthüllung des Bauschildes durch den Landrat des Kreises Dahme-Spree­wald, Stephan Loge, und Wildaus Bürgermeister Dr. Uwe Malich der Startschuss für die Fortsetzung der Bauarbeiten gegeben worden. Bei laufendem Geschäftsbetrieb wird das gesamte A10 Center von Grund auf modernisiert, umstrukturiert und in seiner Angebotsvielfalt erweitert. Rund 60 Millionen Euro werden in den Bau der neuen „A10 Triangel“ sowie in zusätzliche Parkplätze und in die Modernisierung des bestehenden Centers investiert. Die neue „A10 Triangel“ eröffnet im Frühjahr 2011, die gesamte Umstrukturierung des A10 Centers soll bis Herbst 2011 abgeschlossen sein. Insgesamt wird das modernisierte A10 Center über ca. 66.000 qm Verkaufsfläche, rund 200 Fachgeschäfte, Ca­fés, Restaurants und Dienstleistungsbetriebe sowie ca. 4.000 Pkw-Stellplätze verfügen. Rund 1.000 Menschen werden dort arbeiten – etwa 400 mehr als bisher.
 
17.03.2010   Komplettierung des ISS Management Teams    (ISS Facility Services GmbH / Firmendetailansicht)
ISS Facility Services GmbH
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Paul Blijham (46 Jahre) neuer General Manager Sales & Marketing sowie Business Development und Carsten Best (44 Jahre) neuer General Manager Facility Management komplettieren das Management Team der ISS Facility Services GmbH

Die ISS Facility Services GmbH plant auch für 2010 organisches Wachstum in allen Geschäftsbereichen. Um dieses Ziel zu erreichen, hat Paul Blijham seit dem 15. März die wichtige Aufgabe des General Managers Sales & Marketing und Business Development übernommen.

Zuletzt war Blijham bei HSG Zander tätig, wo er für die internationale Geschäftsentwicklung zuständig war. In seiner beruflichen Laufbahn war er im In- und Ausland unter anderem in der Hotelbranche, im Catering sowie als Facility Manager in der Automobilindustrie tätig. Paul Blijham ist verheiratet und hat drei Kinder.

Darüber hinaus konnte die ISS Deutschland Carsten Best für die Position des General Managers Facility Managment gewinnen. Zuletzt war Best Geschäfts-
führer bei der Unger Germany GmbH, sowie davor in Führungspositionen bei Haniel, Rentokill und der WISAG Gruppe tätig. Carsten Best ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Damit ist das ISS Management Team seit Mitte März vollständig. Mit langjähriger Berufserfahrung im Facility Management, einem breiten Markt- und Fachwissen werden Blijham und Best die Entwicklung der ISS zu einem der führenden Anbieter für Facility Services, Catering und Facility Management in Deutschland wesentlich und nachhaltig vorantreiben.
 
17.03.2010   METRO Group geht gestärkt aus der Wirtschaftskrise hervor    (METRO AG / Firmendetailansicht)
METRO AG
Logo: METRO
- Umsatz steigt 2009 währungsbereinigt um 0,2%
- Marktanteile in vielen Ländern gewonnen
- EBIT vor Sonderfaktoren erreicht 2,024 Mrd. € und übertrifft Markterwartungen
- Shape 2012 wirkt: Ergebnisbeitrag erreicht bereits 208 Mio. €
- Stabile Dividende von 1,18 € pro Stammaktie vorgeschlagen
- Trotz weltweiten Wirtschaftseinbruchs 80 neue Standorte 2009 eröffnet – Markteintritt in Kasachstan vollzogen
- Für 2010 spürbare Ergebnissteigerung gegenüber 2009 erwartet – mittelfristiges Wachstumsziel auf mehr als 10% angehoben
- Erster Media Markt in China wird 2010 eröffnet – Metro Cash & Carry startet in Ägypten – rund 95 Neueröffnungen vorgesehen

Die METRO Group hat das Geschäftsjahr 2009 erfolgreich abgeschlossen. Trotz der globalen Wirtschaftskrise steigerte die METRO Group den währungsbereinigten Umsatz um 0,2% und gewann in vielen Ländern Marktanteile. Der operative Cashflow vor Finanztätigkeit konnte deutlich zulegen, die Nettoverschuldung sank spürbar. Das Effizienz- und Wertsteigerungsprogramm Shape 2012 leistete einen deutlichen Beitrag zum Ergebnis. Drei von vier Vertriebslinien ist es gelungen, ihr EBIT vor Sonderfaktoren zu steigern. Insgesamt erreichte das EBIT vor Sonderfaktoren 2,024 Mrd. € und lag damit über den Markterwartungen von 1,97 Mrd. €. "Der umfangreiche Konzernumbau hat erfreulich schnell erste Früchte getragen", sagt Dr. Eckhard Cordes, Vorstandsvorsitzender der METRO Group. "Um unsere Aktionäre angemessen am Erfolg zu beteiligen, schlagen wir der Hauptversammlung eine unveränderte Dividende von 1,18 € vor. Wir sind mit Shape 2012 auf dem richtigen Weg und erwarten 2010 einen spürbaren Anstieg unseres Ergebnisses."

Im Geschäftsjahr 2009 ging der Umsatz um 3,6% auf 65,5 Mrd. € zurück. Währungsbereinigt stieg der Umsatz jedoch um 0,2%. In Deutschland sank der Umsatz leicht um 0,6% auf 26,5 Mrd. €. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die METRO Group die zum 1. Juli 2008 veräußerten Extra-Verbrauchermärkte bis zum 3. Quartal 2008 vorübergehend weiterbelieferte und sich im Berichtsjahr vom operativen Geschäft der AXXE Reisegastronomie getrennt hat. Bereinigt um diese Effekte lag der Umsatz 2009 in Deutschland fast auf Vorjahresniveau (-0,1%). Der Umsatz in Deutschland hat sich damit besser entwickelt als der Gesamtmarkt, der in Deutschland um 1,5% nachgab. Der internationale Umsatz war durch negative Wechselkurseffekte insbesondere in Osteuropa beeinträchtigt und sank um 5,5% auf 39,0 Mrd. €. Bereinigt um Wechselkurseffekte stieg der internationale Umsatz aber um 0,7%. Das Geschäft außerhalb Deutschlands trug 59,5% des Umsatzes bei. In Westeuropa blieb der Umsatz mit 20,9 Mrd. € nahezu unverändert und wuchs bereinigt um Wechselkurseffekte um 0,3%. In Osteuropa sank der Umsatz aufgrund der Wirtschaftskrise und starker Wechselkurseffekte um 12,8% auf 15,8 Mrd. €. In Landeswährung stieg der Umsatz jedoch um 1,4%. In Asien/ Afrika legte der Umsatz um 4,8% auf 2,3 Mrd. € zu (währungsbereinigt: +0,6%).

Das betriebliche Ergebnis (EBIT) der METRO Group sank vor Sonderfaktoren um 8,9% auf 2,024 Mrd. €. Die Vertriebslinien Real, Media Markt und Saturn und Galeria Kaufhof sowie das Immobiliensegment konnten das EBIT vor Sonderfaktoren trotz Wirtschafts- und Finanzkrise gegenüber dem Vorjahr sogar steigern. Dagegen erreichte Metro Cash & Carry das Vorjahresniveau nicht und litt am stärksten unter den Wechselkurseffekten. "Wir haben die schwerste Wirtschaftskrise seit 80 Jahren gemeistert. Darauf kann der gesamte Konzern stolz sein", betont Cordes.

Das Ergebnis je Aktie aus fortgeführten Aktivitäten vor Sonderfaktoren erreicht 2,10 € nach 3,04 € im Vorjahr. Der Rückgang reflektiert neben der EBIT-Entwicklung das niedrigere Finanzergebnis sowie die gestiegene Steuerquote. Das Periodenergebnis vor Sonderfaktoren stieg um 14,1 % auf 824 Mio. €. Nach Minderheiten stieg das Ergebnis vor Sonderfaktoren um 21,4% auf 686 Mio. €.

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung am 5. Mai 2010 für das Geschäftsjahr 2009 eine stabile Dividende von 1,18 € je Stammaktie und 1,298 € je Vorzugsaktie vor.

Die METRO Group investierte im Geschäftsjahr 2009 insgesamt 1,5 Mrd. € und lag damit leicht unter dem angekündigten Budget. Diese vorausschauende und zurückhaltende Strategie wirkte sich positiv auf die Nettoverschuldung aus, die im Vergleich zum Vorjahr um 369 Mio. € auf 4,2 Mrd. € gesenkt wurde. Die Eigenkapitalquote ging vor allem aufgrund von Währungseffekten leicht auf 17,8% nach 17,9% im Vorjahr zurück. Der überwiegende Teil der Investitionen wurde für die fortgesetzte internationale Expansion der Vertriebslinien Metro Cash & Carry, Real sowie Media Markt und Saturn eingesetzt. Dabei werden die notwendigen Grundstücke und Bauten im Immobiliensegment ausgewiesen. Insgesamt hat die METRO Group 80 neue Standorte eröffnet, davon 18 Metro Cash & Carry Märkte, 12 Real-SB-Warenhäuser und 50 Media Markt und Saturn Elektrofachmärkte.

Im Jahr 2009 beschäftigte die METRO Group durchschnittlich 286.091 Mitarbeiter.
Shape 2012 stärkt Ergebnis bereits 2009

Das im Januar 2009 gestartete Effizienz- und Wertsteigerungsprogramm Shape 2012, das die METRO Group vor Beginn der Weltwirtschaftskrise geplant hatte, hat bereits im ersten Jahr einen deutlichen Beitrag zum Ergebnis in Höhe von 208 Mio. € geleistet. "Mit Shape 2012 konnten wir im abgelaufenen Jahr einen großen Teil der krisenbedingten Effekte im Ergebnis kompensieren", sagt Cordes. "Das zeigt, welches Potenzial in dem Programm steckt."

Voraussetzung hierfür war die erste Phase von Shape 2012, die Anpassung der Organisationsstruktur. Ein Kernelement dabei war die Auflösung des Zentraleinkaufs. Die Vertriebslinien haben nun die vollständige Verantwortung für das operative Geschäft. Diese Dezentralisierung bedeutet für die METRO Group einen Paradigmenwechsel. "Wir verankern im gesamten Konzern mehr Unternehmergeist. Der erweiterte unternehmerische Handlungsspielraum der Vertriebslinien trägt wesentlich zur Wachstumsdynamik des Konzerns bei", betont Cordes. Funktionen zur strategischen Steuerung des Konzerns wie Finanzen, Controlling und Compliance wurden hingegen stärker zentralisiert.

Die Arbeit der Projektteams an rund 6.000 Einzelmaßnahmen schreitet zügig voran. Wesentliche Ergebnisbeiträge sollen dabei nicht nur aus Kosteneinsparungen, sondern aus Produktivitätssteigerungen kommen. Das bis 2012 angestrebte, jährliche Ergebnisverbesserungspotenzial aus der erfolgreichen Umsetzung von Shape 2012 beläuft sich nachhaltig auf 1,5 Mrd. €. Davon entfallen ca. 800 Mio. € auf Kosteneinsparungen und ca. 700 Mio. € auf Produktivitätsverbesserungen. Die aus Shape 2012 resultierende Ergebnisverbesserung hängt von der Entwicklung der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen in den Absatzmärkten ab. Der wesentliche Teil der Kosteneinsparungen und Produktivitätsverbesserungen entfällt auf die Vertriebslinien Metro Cash & Carry und Real. Der Fokus zahlreicher aktueller Maßnahmen der Vertriebslinien liegt darauf, die Kundenorientierung und gleichzeitig die Produktivität zu verbessern. Die inhaltliche Steuerung des Programms erfolgt anhand der gebildeten Schwerpunkt-Themen: Kundenorientierung, Einkauf, Eigenmarken, Neue Geschäftsmodelle, Prozesse in den Märkten und Filialen, Prozesse in den Verwaltungen sowie Logistik und Supply Chain Management.

Vertriebslinien der METRO Group weiten Internet-Aktivitäten aus

Sämtliche Vertriebslinien der METRO Group werden ihren stationären Handel durch Online-Plattformen ergänzen und damit zusätzliches Wachstum erzielen. Dabei orientieren sie sich an den spezifischen Wünschen der Kunden in ihrem jeweiligen Handelssegment und bauen ihre Internet-Präsenz entsprechend aus. So plant Real einen Online-Shop für sein Nicht-Lebensmittel-Sortiment. Galeria Kaufhof wird sein bereits bestehendes E-Commerce-Angebot um ausgewählte Sortimente erweitern. Metro Cash & Carry hat im französischen Rodez, in der Nähe von Toulouse, die Verbindung von Internet und stationärem Handel bereits hergestellt. Dort sparen Kunden viel Zeit, indem sie Ware online bestellen und diese rund um die Uhr fertig kommissioniert im Markt abholen können. Unmittelbar bevor steht der Startschuss für eine systematische Verbindung von Online-Handel mit dem stationären Geschäft bei Media Markt und Saturn. Nach einer erfolgreichen Testphase um den Jahreswechsel soll noch im April 2010 in den Niederlanden und Österreich das Internet-Angebot starten. Auf Basis der gemachten Erfahrungen wird über einen entsprechenden Auftritt auch in Deutschland im Jahr 2010 entschieden.
Internationale Expansion wird intensiviert – Media Markt startet 2010 in China

Die METRO Group ist mit 2.127 Märkten in 33 Ländern vertreten. Das drittgrößte Handelsunternehmen der Welt wird das internationale Wachstum im laufenden Jahr wieder deutlich beschleunigen und hat das Investitionsbudget von 1,5 Mrd. € auf rund 1,9 Mrd. € erhöht. Die Zahl der Neueröffnungen (2009: 80) wird 2010 spürbar steigen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Osteuropa und Asien. "Mittel- und langfristig bieten diese Regionen ein enormes Wachstumspotenzial", sagt Cordes.

Von besonderer Bedeutung für den gesamten Konzern ist der Start von Media Markt in China. Dazu haben die METRO AG und ihre Vertriebslinie Media-Saturn mit dem chinesischen Partner Foxconn Technology Group einen Joint-Venture-Vertrag zur gemeinsamen Expansion in China unterzeichnet. An dem Joint Venture halten die METRO Group und die Gründerfamilien von Media-Saturn, Kellerhals und Stiefel, 75 Prozent der Anteile, die Foxconn Technology Group 25 Prozent. Die ersten Media Märkte sollen ab September 2010 in Shanghai eröffnet werden. Bis Mitte des Jahrzehnts sieht Media-Saturn ein Potenzial von mehr als 100 Märkten in China, die eine beträchtliche Zahl von Arbeitsplätzen schaffen werden. Langfristig strebt Media-Saturn mehrere hundert Media Märkte und einen Marktanteil von über zehn Prozent in China an.

Auch Metro Cash & Carry führt seine Internationalisierung fort. Nachdem 2009 der erste Großhandelsmarkt in Kasachstan öffnete, wird 2010 der Markteintritt in Ägypten erfolgen. Damit wird die METRO Group in 34 Ländern vertreten sein. Real setzt seine selektive Expansion in Osteuropa fort. Insgesamt plant die METRO Group im Jahr 2010 die Eröffnung von etwa 30 Metro Cash & Carry Standorten, circa 5 Real-SB-Warenhäusern und rund 60 Media Markt und Saturn-Elektrofachmärkten.

Ausblick

Den profitablen Wachstumskurs wird die METRO Group auch in den nächsten Jahren beibehalten und damit ihre Position als eines der führenden internationalen Handelsunternehmen weiter ausbauen. Auch 2010 wird kein einfaches Jahr und es dürfte sich erst im Laufe des Jahres abzeichnen, inwieweit gesamtwirtschaftlich eine Trendwende gelingt. Inwieweit das laufende Jahr diese Trendwende aufzeigen wird, hängt vor allem von der ökonomischen Entwicklung Osteuropas ab. Zum Ende des 4. Quartals 2009 hatte sich der rückläufige Trend nicht weiter verstärkt. Ob dies aber schon ein Anzeichen für eine Wende ist, wird sich erst im Verlauf des 1. Halbjahrs 2010 zeigen.

Die METRO Group geht auf mittlere Sicht unverändert von einem Umsatzwachstum von mehr als 6% pro Jahr aus. Für 2010 erwartet das Unternehmen einen Umsatz über dem Vorjahresniveau, der jedoch unterhalb dieser Zielmarke liegt. Verantwortlich hierfür ist neben der gesamtwirtschaftlichen Lage auch die geringere Zahl von Neueröffnungen in den Jahren 2009 und 2010. Die Strategie der METRO Group zielt auf ein langfristiges profitables Wachstum, das heißt ein im Vergleich zum Umsatz überproportional wachsendes Ergebnis. Mittelfristig wird beim Ergebnis, gemessen am EBIT vor Sonderfaktoren, ein Wachstum von mehr als 10% pro Jahr angestrebt. Dabei wird Shape 2012 seine positive Ergebniswirkung sukzessive entfalten und ab 2012 vollständig wirken. Zuvor lag das mittelfristig angestrebte Ergebnis bei mehr als 8% pro Jahr. Vor allem durch die Beiträge von Shape 2012 erwartet die METRO Group für 2010 ein Ergebnis vor Sonderfaktoren, das spürbar über dem von 2009 liegt. Das Ausmaß der Ergebnisverbesserung hängt jedoch ganz wesentlich von der Entwicklung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ab.

Geschäftsentwicklung der Vertriebslinien

Metro Cash & Carry von Wechselkurs- und Preiseffekten beeinflusst

Der Umsatz von Metro Cash & Carry sank 2009 um 7,6% (währungsbereinigt -2,5%). Die Umsatzentwicklung war geprägt von einer krisenbedingt starken Kaufzurückhaltung bei Nicht-Lebensmitteln vor allem in Osteuropa. Die Abwertung der meisten osteuropäischen Währungen wirkte sich stark negativ auf den Umsatz aus. Ausgewirkt haben sich auch rückläufige Preise bei Lebensmitteln in Deutschland. Das EBIT vor Sonderfaktoren ging infolge der Umsatzentwicklung und der hohen Währungseffekte um 17,8% auf 936 Mio. €. zurück. Trotz des rückläufigen Ergebnisses stellte Metro Cash & Carry seine hohe Ertragsstärke mit einer EBIT-Marge vor Sonderfaktoren von 3,1% auch in einem wirtschaftlich schwierigen Umfeld unter Beweis.
Real trotzt Wirtschaftskrise – EBIT deutlich über Vorjahr

Der Umsatz von Real betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr 11,3 Mrd. €, ein Rückgang um 2,9%. Bereinigt um negative Währungseffekte stieg der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 1,3%. In einem schwierigen Umfeld hat Real Deutschland im Rahmen der Repositionierung weitere Fortschritte gemacht, unter anderem durch eine erneute Steigerung des Eigenmarkenanteils. Das EBIT vor Sonderfaktoren stieg um 46 Mio. € auf 52 Mio. €. Die Ergebnisverbesserung zeigt erste Erfolge der Repositionierung von Real in Deutschland.

Media Markt und Saturn bauen Marktpositionen deutlich aus

Media Markt und Saturn haben 2009 ihre führende Stellung im europäischen Elektrofachhandel weiter ausgebaut und Marktanteile hinzugewonnen. Sie steigerten ihren Umsatz um 3,7% auf 19,7 Mrd. €. Media Markt und Saturn konnten in einem schwierigen Marktumfeld das EBIT vor Sonderfaktoren im Berichtsjahr auf 608 Mio. € steigern. Belastend wirkte sich die Ergebnisentwicklung in Osteuropa aus, die durch einen krisenbedingten Umsatzrückgang und durch negative Wechselkurseffekte geprägt war. Die EBIT-Marge vor Sonderfaktoren betrug 3,1%.

Galeria Kaufhof steigert EBIT das fünfte Jahr in Folge

Trotz eines insgesamt rückläufigen Trends im Warenhausgeschäft und der schweren Rezession im Geschäftsjahr 2009 konnte sich Galeria Kaufhof als Konzept- und Systemführer unter den deutschen Warenhäusern behaupten. Der Umsatz von Galeria Kaufhof lag mit 3,5 Mrd. € lediglich 1,9% unter dem Vorjahreswert. Das EBIT vor Sonderfaktoren stieg um 3,4% auf 119 Mio. €. Die EBIT-Marge vor Sonderfaktoren konnte erneut gesteigert werden und erreichte einen Wert von 3,4%.

Immobiliengeschäft

Seit dem 1. Januar 2009 weist die METRO Group die Immobilien als separates Segment im Rahmen der Konzernberichterstattung aus. Es umfasst alle Immobilien im Besitz der METRO Group in 32 Ländern. Durch die internationale Expansion, ein aktives Asset- und Portfoliomanagement sowie einen optimierten Ressourceneinsatz soll das Immobilienvermögen langfristig gesichert und systematisch gesteigert werden. Das Immobilienvermögen soll vor allem in den Wachstumsmärkten Osteuropas und Asiens aufgebaut werden, während Grundstücke und Gebäude aus den saturierten Märkten in Westeuropa zur Finanzierung der Expansion verwertet werden. Das EBIT vor Sonderfaktoren stieg 2009 von 538 Mio. € auf 551 Mio. €. Die Ergebnisverbesserung reflektiert vor allem die im Zuge der Expansion von Metro Cash & Carry gestiegenen Mieteinnahmen.
 
17.03.2010   Effizienzsteigerung im deutsch-niederländischen Luftraum    (Deutsche Lufthansa AG / Firmendetailansicht)
Deutsche Lufthansa AG
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Eine neue Luftraumstruktur im deutsch-niederländischen Grenzgebiet ist am 11. März 2010 in Kraft getreten. Das als AMRUFRA bezeichnete Projekt werde laut Deutscher Flugsicherung (DFS) eine 15-prozentige Kapazitätssteigerung des Flugverkehrs im komplexen und stark frequentierten Luftraum zwischen Frankfurt und Amsterdam bringen. Betroffen ist der Amsterdamer Ostsektor, der Eurocontrol Ruhr Sektor, der von der Vier-Staaten-Zentrale in Maastricht kontrolliert wird, und einige Sektoren der Kontrollzentrale Langen bei Frankfurt am Main. Daraus ergibt sich die Projektbezeichnung AM-RU-FRA (Amsterdam-Ruhr-Frankfurt).

AMRUFRA ist das erste grenzüberschreitende Projekt, das unter dem Dach des funktionalen Luftraumblocks FABEC (Functional Airspace Block Europe Central) umgesetzt wurde. Im FABEC haben sich die sechs Staaten Belgien, Deutschland, Frankreich, Luxemburg, Niederlande und die Schweiz, deren Flugsicherungsorganisationen sowie die Eurocontrol-Vier-Staaten-Zentrale Maastricht zusammengeschlossen.

Die neue Luftraumstruktur soll einzelne Verkehrsströme entflechten und auf diese Weise die Kapazität in dem stark beflogenen Luftraum erhöhen.
 
17.03.2010   Produktions- und Prozessdaten immer im Blick: Polnischer Stahlerzeuger CMC Zawiercie betreibt neue Stabstraße mit dem Morgan XpertManager    (Siemens AG / Firmendetailansicht)
Siemens AG
Fertige Stabstahl-Bunde. XpertManager hat das Walzgut entlang des gesamten Produktionsablaufs begleitet und zum Versand freigegeben (Foto: Siemens)
Siemens VAI Metals Technologies hat von CMC Zawiercie S.A. den Auftrags erhalten, eine neue Stabstraße mit dem Manufacturing Execution System (MES) Morgan XpertManager auszustatten. CMC Zawiercie ist Teil der Commercial Metals Company mit Sitz in Irving, Texas, USA (NYSE: CMC). Dies ist bereits das vierte Langproduktewalzwerk bei CMC Zawiercie, dem zweitgrößten polnischen Stahlproduzenten, das mit XpertManager betrieben werden wird. In Verbindung mit dem SAP-System des Werks bietet das MES-System dem Anlagenbetreiber einen Überblick relevanter Produktions- und Prozessdaten, steuert den Produktionsablauf und erleichtert die Koordinierung verschiedener Anlagenteile. Dies steigert die Ausbringung und sorgt für eine gleichbleibend hohe Produktqualität.

Das MES-System soll dazu dienen, den Anlagenbetrieb zu überwachen und zu analysieren sowie die Ausbringing zu optimieren. Außerdem wird XpertManager die neue Stabstraße mit einem bestehenden Stabwalzwerk und dem Drahtauslass koordinieren. Die Produktionsaufträge erhält XpertManager vom übergeordneten SAP-System. Auf dieser Basis stellt es alle zu deren Durchführung erforderlichen Informationen zusammen und sorgt für eine korrekte Einrichtung der Walzlinie. Anschließend verfolgt das System das Produkt entlang des gesamten Produktionsablaufs, um eine korrekte Bearbeitung sicherzustellen.

Die MES-Software besteht aus einer Reihe von Komponenten zur Sammlung, Aufbereitung und Analyse von Prozess- und Produktionsdaten. Diese Daten können mithilfe von sogenannten Leistungskennzahlen (Key Performance Indicators, KPI) einer Bewertung unterzogen werden. Auf diese Weise lassen sich mögliche Anlagenstörungen identifizieren, Arbeitskräfte optimal einsetzen sowie die Effizienz des Anlagenbetriebs und die Produktqualität erhöhen. Darüber hinaus bietet XpertManager umfangreiche Analyse- und Reportfunktionen. Dem Anlagenpersonal steht damit eine umfangreiche historische Datenbasis zur Verfügung. Dies erleichtert die Identifikation von Verbesserungspotenzialen im Produktionsprozess. Mithilfe der Anbindung an das SAP-System erlaubt XpertManager dem Management einen ständigen Vergleich von Produktionsplanung und ausführung.

XpertManager ist eine gemeinsame Entwicklung der Morgan Construction Company, einem Tochterunternehmen von Siemens VAI, und früheren Betreibern von Walzwerken. Bei der Commercial-Metals-Company-Tochter CMC International wird durchgehend XpertManager MES-Software eingesetzt.
 
17.03.2010   METRO Group mit neuer Konzernstruktur     (METRO AG / Firmendetailansicht)
METRO AG
Logo: METRO
- Geschäft von Metro Cash & Carry wird in zwei Einheiten Europa/MENA und Asien/Neue Märkte gegliedert
- Ziel: Shape-Erfolg sichern und schnellere internationale Expansion
- Konsequente Fortsetzung von Shape 2012 in den Holdinggesellschaften: Effizientere und kundennähere Organisation
- Verschlankung und Fokussierung von Managementfunktionen
- METRO AG und die Metro Cash & Carry Holding werden integriert

Die METRO Group erhält eine neue Konzernstruktur. Wesentlicher Teil ist die zukünftige Gliederung von Metro Cash & Carry in zwei Geschäftseinheiten – die Business Unit Europa/MENA unter der Leitung von Joël Saveuse und die Business Unit Asien/Neue Märkte unter der Leitung von Frans Muller. Die neue Struktur trägt der hohen Bedeutung von Metro Cash & Carry für den Gesamtkonzern sowie den deutlich unterschiedlichen regionalen Markt-Anforderungen Rechnung. Darüber hinaus wird die organisatorische Grundlage für die erfolgreiche Umsetzung des Shape-Programms sowie die mittelfristige Beschleunigung der internationalen Expansion weiter gestärkt. Gleichzeitig vereinfacht die METRO Group ihre Management¬organisation deutlich. Die Führungs- und Verwaltungsfunktionen der Konzernholding METRO AG und von Metro Cash & Carry werden weitgehend integriert. Damit setzt die METRO Group das Leitmotiv von Shape 2012 - effizienter und kundennäher zu werden - auch in den Holdingstrukturen um. Der Aufsichtsrat der METRO AG hat auf seiner ordentlichen Sitzung am 16. März 2010 entsprechende Beschlüsse gefasst.

Die METRO Group unterstreicht damit die herausragende Bedeutung des internationalen Cash & Carry-Geschäfts für den Konzern. Ein Großteil des im Rahmen vom Shape 2012 angestrebten Ergebnisverbesserungspotenzials entfällt auf Metro Cash & Carry. Hier wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr bereits umfangreiche Maßnahmen erfolgreich umgesetzt. Mit der neuen Struktur intensiviert die METRO Group die Arbeit an den - je nach Region unterschiedlichen - strategischen Schwerpunkten. Diese Schwerpunkte umfassen für die Business Unit Europa/MENA vor allem den Turnaround in Deutschland, den Ausbau des Eigenmarken- sowie die Weiterentwicklung des Belieferungsgeschäfts. Den Schwerpunkt der Business Unit Asien/Neue Märkte bilden die mittelfristige Beschleunigung der internationalen Expansion sowie die Verbesserung der Kapitaleffizienz von Neueröffnungen.

Im Zuge der Umsetzung der neuen Konzernstruktur werden die Verwaltungsfunktionen von METRO AG und Metro Cash & Carry weitgehend integriert und Doppelfunktionen vermieden. Hierdurch steigert das Unternehmen die Effektivität in der Führung und senkt zugleich Kosten. Für die Umsetzung entstehen keine zusätzlichen Aufwendungen, da diese bereits in der Planung des Shape-Programms als Sonderfaktor berücksichtigt wurden.

"Shape ist 2009 sehr erfolgreich gestartet und hat bereits im ersten Jahr 208 Mio. € zum EBIT beigetragen", sagt Dr. Eckhard Cordes, Vorstandsvorsitzender der METRO Group. "Nachdem wir uns in der ersten Phase insbesondere auf Kosteneinsparungen konzentriert haben, stehen jetzt vor allem Produktivitätsverbesserungen im Vordergrund. Hier kommt Metro Cash & Carry als einem der Wachstumstreiber des Konzerns eine Schlüsselposition zu. Mit der neuen Struktur stellen wir uns optimal auf, um die angestoßenen Veränderungsprozesse umzusetzen."

Die Zusammensetzung des Vorstands der METRO AG bleibt unverändert. Für die Geschäftseinheit Asien/Neue Märkte ist Frans Muller verantwortlich, für Europa/MENA Joël Saveuse. Saveuse bleibt zugleich im Vorstand für die Vertriebslinie Real verantwortlich. Die operative Führung von Real teilen sich künftig Roland Neuwald für Real Deutschland und Didier Fleury für das Osteuropa-Geschäft.

Die Portfolio-Strategie der METRO Group bleibt von den strukturellen Veränderungen unberührt. Sowohl hinsichtlich der Strukturen als auch der Besetzung bleiben die übrigen Vertriebslinien der METRO Group unverändert.
 
17.03.2010   Hella setzt auf IT-Lösungen von IBM    (IBM Deutschland GmbH / Firmendetailansicht)
IBM Deutschland GmbH
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Moderne IT-Technologie von IBM als zentrale Bausteine für Produktentwicklung und smarte Zusammenarbeit

Der Automobilzulieferer Hella gehört zu den führenden Anbietern von Fahrerassistenzsystemen. Die Entwicklung derartiger Systeme ist äußerst komplex und erfolgt in der Regel in enger Abstimmung mit den Automobilherstellern. Leistungsfähige, hochmoderne IT-Architekturen und -Anwendungen sind hierfür eine zentrale Voraussetzung. Für die Produktentwicklung setzt Hella auf die Lösungen IBM Rational DOORS und IBM Rational Rhapsody. Darüber hinaus wurde auf Grundlage eines internationalen Software-Rahmenvertrags auch die Nutzung von Lotus Notes für die unternehmensinterne Zusammenarbeit global ausgebaut. IBMs Vision von „Smarter Work“ wird damit gelebte Praxis bei Hella.

Mit einem Umsatz von 3,3 Milliarden Euro gehört Hella zu den Top 50 der weltweiten Automobilzulieferer sowie zu den 100 größten deutschen Industrieunternehmen. Weltweit sind mehr als 23.000 Menschen an mehr als 70 Standorten beschäftigt. Das Unternehmen entwickelt und fertigt unter anderem Fahrerassistenzsysteme auf Basis von Radar- und Kameratechnologie. Innerhalb kürzester Zeit hat Hella in diesem Segment eine führende Position eingenommen.

Die Entwicklung von Fahrerassistenzsystemen ist sehr komplex. Sie müssen hohen technischen Anforderungen genügen und verlangen im Entwicklungsprozess eine besonders enge kontinuierliche Abstimmung mit den Automobilherstellern. Wichtig ist auch die lückenlose Verfolgung der angestrebten Eigenschaften des Fahrerassistenzsystems über den ganzen Entwicklungsprozess hinweg bis hin zum Test des Systems. Um diesen hohen Anforderungen zu genügen, setzt der Entwicklungsbereich von Hella bereits seit 2001 auf IT-Lösungen von IBM. So kommen mit IBM Rational DOORS, einer Anwendung speziell für das Anforderungsmanagement und anforderungsgetriebenes Testen sowie mit IBM Rational Rhapsody, einem Instrument für die Analyse und das Design von System- und Softwarearchitekturen, zwei wesentliche Anwendungen zum Einsatz. Insgesamt arbeiten bei Hella gegenwärtig rund 1.000 Anwender in etwa 100 Einzelprojekten mit diesem Werkzeug.

Hella wird den Einsatz dieser IBM Technologie weiter ausbauen und auch in anderen Bereichen des Unternehmens einsetzen. Dr. Thorsten Molt, Leiter Prozesse, Methoden, Tools für den Geschäftsbereich Elektronik bei Hella sagt dazu: „Mit den Lösungen von IBM Rational haben wir ein stabiles Fundament für die Entwicklung von komplexen Systemen und Steuergeräten. Sie helfen uns, die ständig wachsenden Ansprüche an das Anforderungsmanagement für unsere Produkte zu erfüllen und sind zukunftsweisend für das Software Design.“

Smarte Zusammenarbeit dank Lotus Notes
„Smarter Work“ bedeutet auch einen besseren internen Informationsaustausch und reibungslose Zusammenarbeit über Abteilungsgrenzen und Länder hinweg. Um dies zu gewährleisten, baut Hella den Einsatz von Lotus Notes weiter aus: Zurzeit liegt die Anzahl der Nutzer bei insgesamt 12.000, der Zugriff auf die jeweils neuesten Versionen und Upgrades ist dabei ebenfalls vertraglich sichergestellt. Hella stellt den Beschäftigten damit ein zukunftsweisendes Werkzeug für die interne Zusammenarbeit mit einem integrierten Instant Messaging Dienst und einer Fülle neuer Funktionen zur Verfügung.
 
17.03.2010   Steigerung der Produktionskapazität: Siemens rüstet neue Papierherstellungslinie der Moorim Paper Group aus    (Siemens AG / Firmendetailansicht)
Siemens AG
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Die koreanische Moorim Paper Group hat die Siemens-Division Industry Solutions damit beauftragt, die komplette Antriebstechnik für die neue Produktionslinie PM1 zu liefern. Die Papiermaschine wird in der DongHae-Zellstofffabrik in Ulsan, Südkorea errichtet. Dort sollen ab Frühjahr 2011 450.000 Tonnen holzfrei gestrichene sowie ungestrichene Papiere produziert werden. Moorim Paper wird damit zum größten Feinpapier-Produzenten in Südkorea.

In der DongHae-Zellstofffabrik in Ulsan, Südkorea, werden bereits seit einigen Jahren Zellstoff aus Holzschliff sowie Papier und Pappe erzeugt. Mit der neuen Papiermaschine PM1 soll die bisherige Produktionskapazität weiter ausgebaut werden. Siemens liefert die komplette Antriebstechnik für die neue Papierherstellungslinie. Dazu gehören die Mehrmotorenantriebe für die Papiermaschine, die Off-Line Streichmaschine, den Kalander, den Winder und den Umroller, die über Stromrichter der neuesten Generation des Typs Sinamics S120CM gespeist werden. Das Automatisierungssystem mit der Sipaper-Drive-Lösung auf Basis von Sinamics PCS7 gehört ebenfalls zum Lieferumfang. Siemens ist auch für das Engineering, die Inbetriebnahme und die Vor-Ort-Schulung des Betriebspersonals verantwortlich. Die eingesetzten Systeme und Komponenten sind Bestandteile der speziell für die Papier- und Zellstoffindustrie entwickelten Lösungsplattform Sipaper.

Die von Voith Paper gelieferte Papiermaschine verfügt über eine Siebbreite von 9.300 Millimetern sowie eine Konstruktionsgeschwindigkeit von 1.500 Metern pro Minute. Sie ist auf die Herstellung von Feinpapier in einem Flächengewichtsbereich von 75 bis 150 Gramm pro Quadratmeter ausgelegt. Zusammen mit den bereits bestehenden Produktionslinien in Jinju (PM 1 bis 3) und Daegu (PM 1 und 2) wird die Moorim Paper Group nach Inbetriebnahme der neuen PM 1 ihre Gesamtproduktion auf über eine Million Tonnen steigern können.
 
17.03.2010   2009 trotz Krise Umsatz und Marktanteil gesteigert    (Lufthansa Technik / Firmendetailansicht)
Lufthansa Technik
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Umsatz und operatives Ergebnis über Vorjahr

Der Hamburger Lufthansa Technik Konzern als einer der weltweit führenden Anbieter flugzeugtechnischer Dienstleistungen hat im Jahr 2009 trotz der Nachfrage- und Ertragsrückgänge in der Airline-Industrie den Umsatz steigern und das Ergebnisniveau halten können. Der Umsatz stieg um 6,6 Prozent auf 4,0 Milliarden Euro. Der für die 20 konsolidierten Gesellschaften des Konzerns vorgelegte Jahresbericht 2009 weist ein operatives Ergebnis von 316 Millionen Euro aus. Das entspricht einer Verbesserung um 5,7 Prozent.
„Vor dem Hintergrund des durch die Wirtschaftskrise nochmals deutlich verstärkten Kostendrucks und eines leicht rückläufigen Maintenance, Repair & Overhaul (MRO)-Gesamtmarkts hat die Lufthansa Technik Gruppe das Jahr 2009 hervorragend abgeschlossen“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Lufthansa Technik AG, August Wilhelm Henningsen, am 17. März in Hamburg.
„Die Krise der Luftfahrt mit verringertem Flugangebot und stark rückläufigen Erträgen hat uns – vorwiegend in der zweiten Jahreshälfte - zunehmend zu schaffen gemacht. Auf der Grundlage unseres breiten Produktspektrums, der internationalen strategischen Ausrichtung sowie hoher Flexibilität haben wir unsere führende Position im Weltmarkt aber erneut ausgebaut.“
So sei es 2009 gelungen, die Arbeitszeiten in großem Umfang an der Nachfrage zu orientieren. „Unter anderem konnten wir an den deutschen Standorten mit Jahresarbeitszeitmodellen flexibel auf die Nachfragerückgänge reagieren. Weiterhin konnte durch eine Vielzahl von Lean-Aktivitäten die Effizienz unserer Produktion in allen Betrieben gesteigert werden“, so Henningsen.
Mit 40 neuen und damit weltweit insgesamt 691 Kunden blieb Lufthansa Technik 2009 weiter auf Wachstumskurs. Es wurden 456 neue Verträge abgeschlossen – mit einem Gesamtumsatzvolumen von 493 Millionen allein für das Jahr 2009.
Als eine wichtige Grundlage für den Erfolg der Lufthansa Technik sieht Henningsen den weltweiten Verbund mit
31 Produktionsgesellschaften und über 26.000 Mitarbeitern (13.000 in Deutschland, 13.000 außerhalb Deutschlands). „Schlanke Prozesse und ein effektives Zusammenspiel aller Gesellschaften haben die internationale Wettbewerbsfähigkeit verbessert. Mit dieser weltumspannenden Zusammenarbeit haben wir uns in den Märkten und nahe am Kunden etabliert. Wir nutzen regionale Vorteile bei den Arbeitskosten und können gleichzeitig neue Kunden für die Lufthansa Technik Gruppe gewinnen.“
So werden im neuen und stark erweiterten Betrieb von Lufthansa Technik Malta seit Mitte 2009 neben Flugzeugen der Boeing 737- und der Airbus A320-Familie auch Langstrecken-Flugzeuge betreut. Bei Lufthansa Technik Sofia ging eine zweite Überholungslinie in Betrieb. LTQ Engineering, die Kooperation mit Qantas in der Triebwerksüberholung, hat neue Triebswerksmuster ins Portfolio aufgenommen. In Mailand bietet seit 2009 Lufthansa Technik Milan Flugzeugwartung für regionale Kunden an. In China hat Ameco Beijing einen zusätzlichen Boeing 747 Überholungshangar eröffnet und die Ausbildungskapazitäten stark ausgebaut.´
Aber auch der Standort Deutschland bleibt für Lufthansa Technik nicht nur Innovationszentrum, sondern auch wichtigster Produktionsstandort. Im neuen Hamburger Triebwerksüberholungszentrum wird in die weitere Verkürzung der Durchlaufzeiten investiert. Im Bereich der Reparatur von Verbundwerkstoffen ist für die Arbeit an großen Flugzeugteilen aus Verbundwerkstoffen ein neuer Groß-Autoklav in Betrieb gegangen. Und im Anfang 2009 eröffneten Hamburger Innovation Center hat Lufthansa Technik alle Projekte für Forschung und Entwicklung, insbesondere für Kabinentechnologien, konzentriert.
„Trotz kostengünstiger Standorte, unseres modernen Produktportfolios und der Programme zur Effizienzsteigerung wird es sehr schwer werden, das sehr gute Umsatz- und Ergebnisniveau von 2009 in diesem Jahr erneut zu erreichen“, erklärte Henningsen.
 
17.03.2010   RWE Dea weiter auf Wachstumskurs    (RWE AG / Firmendetailansicht)
RWE AG
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- Reserven und Ressourcen weiter gesteigert
- Ergebnis folgt gesunkenen Preisen und leicht rückläufiger Produktion
- Optimistischer Ergebnisausblick für die kommenden Jahre
- Anzahl der Mitarbeiter deutlich erhöht
- Lizenzportfolio erneut ausgebaut
- Exploration und Feldesentwicklungen vorangetrieben

Die RWE Dea AG, Hamburg, hält im internationalen Gas- und Ölgeschäft am Wachstumskurs fest und stellt dies durch eine Vielzahl operativer Erfolge unter Beweis. Obwohl das wirtschaftlich schwierige Jahr 2009 mit deutlich niedrigeren Notierungen für Rohöl und Erdgas zu einem gesunkenen Umsatz und betrieblichen Ergebnis geführt hat, investiert RWE Dea in gute Projekte und steigert die Reserven und Ressourcen: „Trotz des ungünstigen Marktumfeldes hält RWE Dea an den ambitionierten Wachstumszielen und den dazugehörigen Investitionsvorhaben fest“, betonte der neue Vorstandsvorsitzende Thomas Rappuhn auf der heutigen Jahrespressekonferenz in Hamburg. „Die allgemein angespannte wirtschaftliche Lage hat uns auch Chancen eröffnet: Mit der Akquisition von bereits erfolgreich explorierten Gasfeldern in Großbritannien haben wir den Grundstein für schnelles Wachstum gelegt“, so Rappuhn weiter. Im Jahr 2009 konnte RWE Dea die Erfolgsserie der fündigen Probe- und Bestätigungsbohrungen fortsetzen: „Die Erfolgsrate übertraf mit einem Anteil von 63 Prozent der Bohrungen deutlich die Quote der Vorjahre und liegt weit über dem Branchendurchschnitt.“

Wirtschaftliche Entwicklung
„Das Jahr 2009 stand im Zeichen der internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise, die zu deutlich gesunkenen Rohöl- und Erdgasnotierungen geführt hat“, erläuterte Finanzvorstand Lutz-Michael Liebau. Dies hatte zur Folge, dass das betriebliche Ergebnis auf 203 Mio. € sank und damit nur knapp über 40 Prozent des sehr guten Vorjahreswertes von 494 Mio. € liegt. Das Ergebnis vor Steuern beträgt 204 Mio. € (Vorjahr 533 Mio. €); das Ergebnis nach Steuern beläuft sich 2009 auf 54 Mio. € (Vorjahr 280 Mio. €). Die Kapitalrendite (ROCE) betrug 9,6 Prozent (Vorjahr 27 Prozent). In absoluten Zahlen beträgt der Wertbeitrag für den RWE-Konzern -72 Mio. € (Vorjahr 277 Mio. €). Laut Liebau reflektiert dieser Wertbeitrag den Wachstumskurs der RWE Dea: „Die hohen Investitionen haben dazu geführt, dass unser betriebliches Vermögen auf über 2 Milliarden Euro gestiegen ist. Das sind Investitionen in die Zukunft, die steigende Renditen und Wertbeiträge bewirken werden.“

Ergebnis durch niedrigere Preise beeinflusst
Anfang 2009 begannen sich die zuvor dramatisch gefallenen Rohölnotierungen wieder zu erholen. Von einem Tiefststand von Werten um 35 Dollar pro Barrel Brentöl zogen die Preise im ersten Halbjahr 2009 wieder an und schwankten ab Jahresmitte um die 70 US-Dollar pro Barrel. Im Jahresdurchschnitt 2009 kostete das Barrel Öl der Referenzsorte Brent mit 62 US-Dollar rund ein Drittel weniger als im Vorjahr. Der von RWE Dea durchschnittlich erzielte Erdgaspreis lag mit 21,9 Euro-Cent pro Kubikmeter um 12 Prozent unter dem sehr hohen Vorjahres-Niveau.

Umsatz erreicht knapp drei Viertel des guten Vorjahresniveaus
Im Geschäftsjahr 2009 beträgt der Gesamtumsatz 1.470 Millionen Euro und liegt damit unter dem Vorjahreswert von 1.976 Millionen Euro. Die Gründe für den niedrigeren Umsatz waren die vergleichsweise niedrigen Rohöl- und Gaspreise sowie der Rückgang des Gasabsatzes in Großbritannien und des Rohölabsatzes in Deutschland sowie in Dänemark.

Ölförderung annähernd auf Vorjahresniveau, geringere Gasförderung
RWE Dea förderte 2009 2,3 Millionen Kubikmeter Erdöl (Vorjahr 2,5) und 2,9 Milliarden Kubikmeter Erdgas (Vorjahr 3,3). Insgesamt lag die Produktion um zehn Prozent unter dem Vorjahresniveau. Gründe waren in erster Linie der natürliche Produktionsrückgang älterer Gas- und Ölfelder sowie Reparaturarbeiten an Fördereinrichtungen.

Reserven- und Ressourcen kräftig erhöht
Die Summe der Reserven und nachgewiesenen Ressourcen ist 2009 um neun Prozent gestiegen und beträgt jetzt 223 Millionen (Vorjahr 208 Mio.) Kubikmeter Öläquivalente (OE). „Unsere Reserven konnten wir 2009 signifikant auf 80 Millionen Tonnen Kubikmeter Öläquivalente erhöhen. Das gelang hauptsächlich durch die Projekte in Algerien sowie durch die Akquisition von Mehrheitsanteilen an Gasvorkommen in Großbritannien, die zur Entwicklung anstehen“, erklärte der neue Operations-Vorstand Ralf to Baben. Die nachgewiesenen Ressourcen konnte RWE Dea um sechs Prozent auf 143 Millionen Kubikmeter Öläquivalente ausbauen.

Weitere Exploration in Europa
In Deutschland wird durch den gezielten Ausbau von Explorationsaktivitäten die Basis für zukünftige Produktion geschaffen. Aus diesem Grund wurde eine 400 Quadratkilometer umfassende 3D-Seismikkampagne zur Aufsuchung von Öllagerstätten im Umfeld von ausgeförderten Altfeldern im Kreis Plön durchgeführt. Auch unter bestimmten Teilgebieten des schleswig-holsteinischen und niedersächsischen Wattenmeeres vermutet RWE Dea noch weiteres Öl-Potenzial. Um Probebohrungen im Lizenzgebiet Heide-Büsum (Mittelplate) und im Lizenzgebiet Cuxhaven durchführen zu können, werden derzeit die für die Beantragung notwendigen Details erarbeitet. In Polen wurden 2009 am Rand der Karparten 3D-seismische Messungen fortgesetzt sowie eine Bohrung niedergebracht, die die Ölführung der Vorgängerbohrung (2007) bestätigte. In Norwegen konnten 2009 zwei von vier Bohrungen wirtschaftliche Fündigkeiten erzielen. Außerdem wurde eine Fündigkeit aus dem Jahr 2007 mit einer Zuflussrate von 900 Kubikmeter Öl pro Tag erfolgreich getestet – sie soll nun zügig in Produktion gebracht werden. Eine westlich von Irland durchgeführte Offshore-Bohrung zeigte Ölführung und wird auf Wirtschaftlichkeit untersucht.

Erfreuliche Explorationsergebnisse in Nordafrika
Die Serie erfolgreicher Bohrungen in Ägypten konnte auch 2009 fortgesetzt werden. Von neun Explorations- und Bestätigungsbohrungen waren sechs wirtschaftlich fündig. In der Konzession Disouq (100% RWE Dea) waren alle vier niedergebrachten Bohrungen erfolgreich. In Libyen konnte RWE Dea nach der Erfolgsserie der vergangenen Jahre auch 2009 wieder erfreuliche Funde verbuchen: Von insgesamt sieben Bohrungen waren vier öl- bzw. gasfündig. Drei davon liegen in der Konzession NC 195, eine in der Konzession NC 193. Mit acht Bohrungen wurden 2009 in Algerien sechs Erdgasfündigkeiten erzielt. Vier davon testeten gute Gesamtförderraten von 15.000 bis über 25.000 Kubikmeter pro Stunde. Die Explorationsphase in Algerien ist nun zunächst abgeschlossen.

Produktion von Gas und Öl aufgenommen
In Deutschland haben 2009 zwei weitere Gasförderbohrungen die Produktion aus dem Erdgasfeld Völkersen mit 15.000 bzw. 30.000 Kubikmeter Gas pro Stunde aufgenommen. Auch das in Großbritannien in der südlichen britischen Nordsee gelegene Gasfeld Topaz wurde erfolgreich in Produktion gebracht. In Dänemark wurde jüngst mit der Ölförderung aus dem Feld Nini-East begonnen.

Neue Engagements in Großbritannien, Turkmenistan und Aserbaidschan
RWE Dea hat im Jahr 2009 in Großbritannien Anteile an bedeutenden Erdgasfeldern erworben, die zur Entwicklung anstehen: RWE Dea beteiligte sich mit 70 Prozent an dem größten noch nicht entwickelten Erdgasfund in der südlichen britischen Nordsee, dem Erdgasfeld Breagh. Außerdem hat RWE Dea einen Anteil von 50 Prozent an mehreren Konzessionsblöcken des kleineren Erdgasfeldes Clipper South übernommen. In beiden Fällen übernimmt RWE Dea die Betriebsführerschaft zur Entwicklung der Felder. Die hinzugewonnenen Ressourcen sollen ab 2012 in Produktion genommen werden.
Im Zuge einer 2009 zwischen Turkmenistan und RWE vereinbarten Energiepartnerschaft wird
RWE Dea außerdem wieder operativ in der Region am Kaspischen Meer aktiv: Im Rahmen eines Production Sharing Contracts erhielt RWE Dea die Lizenz Block 23. Sie liegt im Südosten des Kaspischen Meeres und umfasst rund 940 Quadratkilometer. Letzte Woche hat RWE zusammen mit dem staatlichen Ölunternehmen in Aserbaidschan eine Absichtserklärung zur Ausarbeitung eines Vertrags zur Suche nach Gas und Öl und deren mögliche Erschließung in der Nakhichevan-Struktur unterschrieben. In der Kaspi-Region gefundene Gasmengen könnten zu einem späteren Zeitpunkt auch zur Versorgungssicherheit Europas beitragen.

Investitionen weiter erhöht
RWE Dea verfügt über ein gutes Lizenz-Portfolio und bearbeitet eine Vielzahl vielversprechender Projekte. Dies hat 2009 dazu geführt, dass die Investitionen erneut erhöht wurden. Mit 855 Millionen Euro lagen sie um 41 Prozent über dem Vorjahreswert von 606 Millionen Euro. Finanzvorstand Lutz-Michael Liebau: „Wir haben 2009 im sechsten Jahr in Folge unsere Investitionen kräftig ausgeweitet. Die Steigerung ist ein deutliches Signal für unseren Geschäftsausbau und die stringente Umsetzung unserer Wachstumsstrategie.“

Mitarbeiterzahl deutlich gestiegen
Ebenfalls im sechsten Jahr in Folge hat RWE Dea die Mitarbeiterzahl gesteigert. Die Zahl der Beschäftigten stieg 2009 um 12 Prozent auf 1.278 (Vorjahr 1.144) Mitarbeiteräquivalente. Thomas Rappuhn: „Unsere Wachstumsstrategie können wir nur mit der Unterstützung zusätzlicher qualifizierter und motivierter Mitarbeiter umsetzen. Die Rekrutierung dieser Fachkräfte hat deshalb einen sehr hohen Stellenwert.“ Nach der Einstellung werden die Mitarbeiter durch gezielte Personalentwicklungsmaßnahmen und -programme gefördert und qualifiziert. Schwerpunkte der systematischen Entwicklungsangebote sind die Themenfelder Arbeitssicherheit und Umweltschutz, Führung, Fremdsprachen und kulturelles Training.

Kontinuierliches Wachstum angestrebt
RWE Dea wird die Wachstumsstrategie zielstrebig umsetzen. Hauptziel ist, die Produktion zunächst auf dem Niveau der letzten Jahre zu halten, um sie dann durch die sukzessive Realisierung definierter Feldesentwicklungsprojekte bis spätestens 2015 deutlich auszubauen. Die anstehenden Projekte sind vor dem Hintergrund eines schwierigeren wirtschaftlichen Umfeldes umzusetzen. 2010 stehen große Herausforderungen bevor: In Algerien will RWE Dea die Feldesentwicklung beginnen, in Libyen, Ägypten, Großbritannien und Norwegen Projektgenehmigungen erlangen und die Feldesentwicklungen mit Nachdruck vorantreiben. Um die für die nächsten Jahre geplante Produktionserhöhung dauerhaft halten zu können, soll das Länderportfolio auch außerhalb der bisherigen Kernregionen erweitert werden. Dazu Rappuhn: „RWE Dea wird noch intensiver nach Möglichkeiten suchen, in attraktive Projekte einzusteigen. Neben reinen Explorationsprojekten kommen dabei auch bereits zur Entwicklung anstehende Projekte in Betracht.“
 
16.03.2010    STRABAG gewinnt € 58 Mio.-Auftrag zur Sanierung der Gazella Brücke in Belgrad    (Strabag AG / Firmendetailansicht)
Strabag AG
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- Hauptverkehrsautobahnbrücke über den Sava Fluss
- Über "Gazela" fahren täglich bis zu 152.000 Fahrzeuge

Die serbische Autobahngesellschaft Putevi Srbije beauftragte STRABAG mit der Komplettsanierung der Gazella Brücke, der Hauptverkehrsautobahnbrücke über den Sava Fluss. Sie verbindet die beiden Stadtteile Novi Belgrad mit Belgrad und ist zugleich eine der wichtigsten Brücken Europas auf dem paneuropäischen Straßenkorridor 10. Die veranschlagte Bauzeit beträgt 22 Monate. Voraussichtlicher Baubeginn wird Anfang April 2010 sein, das Bauende ist für Mai 2012 vorgesehen. Die Brücke selbst ist eine Stahlbrücke mit 332 m Länge und 27,5 m Breite, drei Fahrspuren in jede Richtung. Im Auftrag ebenfalls enthalten ist die Sanierung der Betonzufahrtsrampen.
 
16.03.2010   TÜV NORD Mobilität und AutoDo! unterstützen weltweite Online-Fahrzeugvermarktung für MAN Nutzfahrzeuge     (TÜV NORD Gruppe / Firmendetailansicht)
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Spezialisten AutoDo! den Gebrauchtfahrzeugvertrieb MAN TopUsed bei der weltweiten Online-Vermarktung. Das bestehende AutoDo!-Fahrzeugvermarktungs-System AMO (Automobil Marketing Online) wurde umfassend erweitert und für den Gebrauchtfahrzeugvertrieb MAN TopUsed als neuer TopUsed Verkäuferarbeitsplatz für eine professionelle Online-Fahrzeugvermarktung zur Verfügung gestellt. Die neue Anwendung kann bereits in den Sprachen deutsch, englisch, spanisch, italienisch und niederländisch genutzt werden. Angebote, Fahrzeuglisten und Excel-Tabellen werden mehrsprachig ausgegeben.

Somit ist das System für alle MAN TopUsed Verkäufer weltweit schnell und effizient zu bedienen. Bis zum Ende des ersten Quartals 2010 werden weitere Sprachen Einzug finden. Zusätzlich kann jeder Benutzer des „TopUsed Verkäuferarbeitsplatzes“ mit verschiedenen Berechtigungen versehen werden. Das System ist auf die umfangreichen Anforderungen des Nutzfahrzeug-Vertriebs ausgelegt: Mehr als 100 verschiedene Aufbauarten und über 50 verschiedene Anhängertypen bedeuten ein Vielfaches an Umfang verglichen mit dem Pkw-Sektor.

„Wir sehen in AutoDo! den Benchmark im Bereich individueller Online-Vermarktungslösungen und rechnen damit, dass dem Beispiel MAN TopUsed nicht nur weitere Nutzfahrzeughersteller und -händler folgen, sondern auch Anbieter von Bussen, Wohnmobilen und Motorrädern, um sich einem noch größeren Publikum zu öffnen.“, so Andreas Köhl, Key Account-Manager im Bereich Gebrauchtwagen-Management bei TÜV NORD Mobilität.

Neben der großen Menge an technischen Daten bildet das System auch rechtliche Aspekte und spezielle Bedürfnisse, wie beispielsweise verschiedene Nutzlasten, länderspezifisch ab. Des Weiteren stellt AutoDo! den Nutzern des TopUsed Verkäuferarbeitsplatzes sämtliche Produktionsdaten inklusive Serien- und Sonderausstattungen per VIN-Abfragen (Vehicle Identification Number) zur Verfügung. Zusätzlich greifen eine Vielzahl von MAN TopUsed Centern auf den anspruchsvollen Fotoservice von AutoDo! zurück, der sich bereits mit den besonderen Anforderungen der LKW-Fotografie auskennt und sich inzwischen nicht nur in Deutschland, sondern europaweit etabliert.

Um weltweit alle mit Unterstützung des AutoDo!-Systems vermarkteten Fahrzeuge einheitlich anbieten zu können, wurde die Suchfunktion des Internetauftritts MAN TopUsed auf die Bedürfnisse des Gebrauchtfahrzeugvertriebs MAN TopUsed angepasst und in den bestehenden Internetauftritt der einzelnen Länderseiten sowie des weltweiten Internetauftritts www.man-topused.com integriert. Der komplette internationale MAN Gebrauchtfahrzeugbestand kann damit mehrsprachig abgefragt und einheitlich geführt werden. Zusätzlich zur deutschen Version ist die weltweite Nutzfahrzeugsuche bereits in folgenden Sprachen online: englisch, spanisch, russisch, italienisch und niederländisch.
 
16.03.2010   Siemens ernennt Roger Radke zum CEO der Audiologischen Technik    (Siemens AG / Firmendetailansicht)
Siemens AG
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Roger Radke ist zum neuen Chief Executive Officer (CEO) der im Sektor Healthcare angesiedelten Business Unit Siemens Audiologische Technik (SAT) ernannt worden. Der Sektor verspricht sich von dieser Besetzung eine weitere Stärkung des globalen Geschäfts mit Hörsystemen, zumal Radke aufgrund seiner früheren Führungsposition im Siemens-Audiologiebereich sowohl über umfangreiche Erfahrungen als auch über ein hervorragendes Netzwerk in dieser Branche verfügt.

„Wir freuen uns sehr, mit Roger Radke ein echtes Schwergewicht der Audiologie-Industrie und eine Führungspersönlichkeit mit Siemens-Historie wieder für uns gewonnen zu haben“, sagte Hermann Requardt, CEO von Siemens Healthcare. „Radke verfügt nicht nur über hervorragende Geschäftskenntnisse, sondern genießt auch in der Branche ein hohes Ansehen. Ich bin sicher, dass wir mit ihm unsere führende Position bei den Hörsystemen noch weiter ausbauen können.“ Radke war von 2000 bis 2004 bereits als Geschäftsführer der SAT in Erlangen tätig, bevor er als CEO zu Siemens Water Technologies nach Warrendale, USA, berufen wurde. Der bisherige CEO der SAT, Stefan Schaller, wird neue Aufgaben innerhalb des Unternehmens übernehmen.
 
16.03.2010   freenet mit erfolgreichem Geschäftsjahr 2009    (freenet AG / Firmendetailansicht)
freenet AG
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- Umsatz steigt um 31,5 Prozent auf 3,65 Mrd. Euro
- Konzernergebnis steigt von 111,6 Mio. Euro auf 256,5 Mio. Euro
- Nettoverschuldung sinkt im Geschäftsjahr um ca. 40 Prozent
- Dividende von 0,20 Euro je Stückaktie vorgeschlagen

Das Geschäftsjahr 2009 war für die freenet AG mit großen Herausforderungen verbunden. Dazu zählten die strategische Neuausrichtung hin zum Kerngeschäftsfeld Mobilfunk/mobiles Internet, die damit einhergehende Restrukturierung des Konzerns in der Folge der debitel-Akquisition in 2008, die strukturellen Veränderungen und Wachstumsrückgänge im deutschen Telekommunikationsmarkt sowie die schwere Rezession.

Umso bemerkenswerter ist die erfolgreiche Jahresbilanz 2009 der freenet AG – mit deutlich gestiegenen Erlösen und operativen Ergebnissen. freenet steigerte die Umsätze um 874,2 Millionen Euro auf 3.650,7 Millionen Euro* - ein Anstieg um 31,5 Prozent. Der Rohertrag stieg dabei überproportional von 563,6 Millionen Euro in 2008 auf 774,6 Millionen Euro.

Die freenet AG erwirtschaftete im abgelaufenen Geschäftsjahr ein – um Einmaleffekte bereinigtes – recurring EBITDA (Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern) von 393,1 Millionen Euro, verglichen mit 255,0 Millionen Euro in 2008. Im reported EBITDA des Jahres 2009 sind ergebnisbelastende Einmaleffekte von 66,0 Millionen Euro (Vorjahr 82,9 Millionen Euro) enthalten und es beläuft sich auf 327,1 Millionen Euro für 2009 im Vergleich zu 172,1 Millionen Euro in 2008.

Das Konzernergebnis steigerte freenet auf 256,5 Millionen Euro gegenüber 111,6 Millionen Euro in 2008.

Durch die positive Entwicklung des Cashflows im operativen Geschäft sowie in Folge der Verkäufe des DSL-Geschäfts und der STRATO Gruppe konnte freenet die Nettofinanzschulden der Gesellschaft im Jahresverlauf um ca. 40 Prozent von 1,30 Milliarden Euro auf 789,8 Millionen Euro senken. „Damit liegt die Nettoverschuldung Ende 2009 nur noch knapp über dem Zweifachen des recurring EBITDA“, kommentiert Axel Krieger, Finanzvorstand der freenet AG.

Vorstand und Aufsichtsrat der freenet AG haben beschlossen, der Hauptversammlung die Zahlung einer Dividende für das abgelaufene Geschäftsjahr in Höhe von 0,20 Euro je Stückaktie aus dem Bilanzgewinn vorzuschlagen. Diese Dividende ist im Inland steuerfrei.

Über 96 Prozent des Konzernumsatzes stammen aus dem Kerngeschäftsfeld Mobilfunk. Die freenet AG steigerte den Umsatz dieses Segments von 2,65 Milliarden Euro in 2008 auf 3,51 Milliarden Euro in 2009 um 32 Prozent. Der Rohertrag im Mobilfunk beläuft sich für das Jahr 2009 auf 708,2 Millionen Euro, verglichen mit 468,9 Millionen Euro in 2008. Das um Einmaleffekte bereinigte Mobilfunk recurring EBITDA konnte in 2009 um 170,8 Millionen Euro auf 377,7 Millionen Euro (Vorjahr 206,9 Millionen Euro) gesteigert werden – das reported EBITDA stieg um 160 Prozent auf 322,6 Millionen Euro.

Vor dem Hintergrund der bewussten Steuerung der Neukundengewinnung auf qualitativ hochwertige Kunden sank die Anzahl der Vertragskunden im Mobilfunksegment im Jahresverlauf um 4,6 Prozent auf 8,43 Millionen (Vorjahr 8,83 Millionen). Die Prepaid-Kunden reduzierten sich 2009 insbesondere durch Ausbuchungen inaktiver SIM-Karten durch die Netzbetreiber (technischer Churn) von 10,29 Millionen auf 9,15 Millionen.

„Auch in 2010 wird der höherwertige Kunde im Fokus unseres Handelns stehen“, kommentiert Christoph Vilanek. „Mit der Gesamtausrichtung auf Kundenwert und der stärkeren Vermarktung von Smartphones im Serviceprovider-Modell werden wir die in 2009 erfolgreich begonnene Qualitätsoffensive auch in 2010 fortsetzen“, so Christoph Vilanek weiter.

Aufgrund der erfolgreichen Restrukturierung von Geschäftsbereichen und Standorten sowie der erfolgten Verkäufe von Tochtergesellschaften hat sich die Mitarbeiterzahl im freenet Konzern im Jahresverlauf 2009 um 2.861 auf jetzt 4.394 verringert.

„Wir liegen mit unserem Restrukturierungsprogramm voll im Plan. Bis Ende dieses Jahres wollen wir mit der letzten Stufe der IT-Migration das gesamte Mobilfunkgeschäft auf ein einheitliches IT-System umstellen“, erklärt Christoph Vilanek, Vorstandsvorsitzender der freenet AG.

Das im Geschäftsjahr veräußerte DSL-Geschäft sowie die ebenfalls im Geschäftsjahr veräußerte STRATO Gruppe und im Vorjahr zusätzlich die bereits in 2008 veräußerte debitel Nederland B.V. werden in den Konzernzahlen als aufgegebene Geschäftsbereiche gemäß IFRS 5 ausgewiesen. Die aufgegebenen Geschäftsbereiche trugen mit 239,9 Millionen Euro (-15,9 Millionen Euro in 2008) zum Konzernergebnis bei, während die weitergeführten Geschäftsbereiche ein Konzernergebnis von 16,6 Millionen Euro (127,5 Millionen Euro in 2008) erzielten – im Vorjahr fielen steuerliche Einmalerträge im Zusammenhang mit dem Erwerb der debitel Group an.
 
16.03.2010   Jens-Peter Saul mit sofortiger Wirkung neuer CEO der Business Unit Wind Power    (Siemens AG / Firmendetailansicht)
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Jens-Peter Saul (43) wird mit sofortiger Wirkung CEO der Siemens Business Unit Wind Power mit Sitz in Brande. Jens-Peter Saul folgt auf Andreas Nauen, der Siemens auf eigenen Wunsch verlässt. Bislang war Saul für Siemens als Managing Director des Sektors Energy in UK tätig und zusätzlich bei Energy verantwortlich für die Regionen Nord- und Westeuropa.

Saul hat 1994 sein Ingenieurstudium an der Universität Hannover abgeschlossen. Er trat 1996 als Projektmanager in das fossile Kraftwerksgeschäft von Siemens ein und hatte verschiedene leitende Positionen inne. Nach einer kurzen Zwischenstation als Projektmanager bei einem Beratungsunternehmen im Automobilbereich übernahm Saul 2002 bei Siemens leitende Aufgaben, unter anderem für den Vertrieb von Kraftwerken im Nahen Osten. Im Jahr 2005 übernahm er die Verantwortung für das Kraftwerksgeschäft des Siemens-Bereichs Power Generation in Großbritannien.

„Wir danken Herrn Nauen für seine erfolgreiche Arbeit in unserem Unternehmen,“ sagte René Umlauft, CEO der Renewable Energy Division von Siemens. „Mit Jens-Peter Saul haben wir den richtigen Nachfolger, um unsere ehrgeizigen Ziele im Bereich Windkraftanlagen weiter umzusetzen“, sagte Umlauft.
 
16.03.2010   HSH Nordbank im Geschäftsjahr 2009 stabilisiert    (HSH Nordbank AG / Firmendetailansicht)
HSH Nordbank AG
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- Bilanzabbau schreitet zügig voran
- Konzernfehlbetrag auf -679 Mio. Euro eingedämmt

Hamburg/Kiel, 16. März 2010 - Die Restrukturierung der HSH Nordbank macht weiter Fortschritte. Dies zeigt der heute aufgestellte Konzernabschluss der Bank.

So konnte bis zum 31. Dezember 2009 im Vergleich zum Jahresende 2008 die Bilanzsumme deutlich um 33 Mrd. Euro auf rund 175 Mrd. Euro gesenkt werden (Vorjahr: 208 Mrd. Euro). Diese Entwicklung war maßgeblich von der konsequenten Umsetzung der Restrukturierungsmaßnahmen der Bank getrieben.

Trotz der deutlich reduzierten Bilanzsumme und Belastungen aus dem gesamtwirtschaftlichen Umfeld gelang es, die Gesamterträge deutlich zu steigern und den Konzernfehlbetrag 2009 nach IFRS auf -679 Mio. Euro (Vorjahr: -2.844 Mio. Euro) zu begrenzen. Die HSH Nordbank beendete das Geschäftsjahr somit deutlich besser als im Rahmen ihrer im Rekapitalisierungskonzept des Jahresanfangs 2009 vorgesehenen Planung.

Neben einem positiven Ertragsteuereffekt in Höhe von 423 Mio. Euro (Vorjahr: -227 Mio. Euro) beinhaltet der Konzernfehlbetrag Garantie- und Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von -607 Mio. Euro (Vorjahr: -177 Mio. Euro). Diese enthalten Zahlungen für die Zweitverlustgarantie der Länder Hamburg und Schleswig-Holstein von -305 Mio. Euro (Vorjahr: 0 Mio. Euro).

Nach Feststellung der Bilanz wird die Kernkapitalquote inklusive Marktrisikopositionen bei 10,5 Prozent liegen.

Die Liquiditätssituation der Bank hat sich im Jahresverlauf 2009 weiterhin stabilisiert. So konnte der im November 2008 beantragte Garantierahmen des SoFFin in Höhe von 30 Mrd. Euro in Absprache mit dem SoFFin auf die in Anspruch genommenen 17 Mrd. Euro zurückgeführt werden. Davon wird etwa die Hälfte im Jahr 2010 auslaufen, die andere Hälfte sukzessive in den kommenden Jahren.

"Das Jahr 2009 war richtungweisend für die HSH Nordbank. In einem beispiellosen Kraftakt haben Bank und Anteilseigner gemeinsam ein tragfähiges Rekapitalisierungs- und Neuausrichtungskonzept erarbeitet und umgesetzt. Mit der im Dezember vollzogenen organisatorischen Trennung von Kern- und Abbaubank wurden entscheidende Weichen für eine stabile Zukunft der HSH Nordbank gestellt. Die Entwicklung im Krisenjahr unterstreicht zudem die Solidität unserer Planung. 2011 wird die Bank die Verlustzone verlassen", so Dirk Jens Nonnenmacher, Vorstandsvorsitzender der HSH Nordbank.

Der Konzernabschluss der HSH Nordbank wird am 15. April 2010 nach Feststellung durch den Aufsichtsrat im Rahmen der Bilanzpressekonferenz veröffentlicht.
 
16.03.2010   Deutsche Bank veröffentlicht Geschäftsbericht 2009 und Vergütungsbericht    (Deutsche Bank AG / Firmendetailansicht)
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Die Deutsche Bank (XETRA: DBKGn.DE/ NYSE: DB) hat heute ihren Geschäftsbericht für das Jahr 2009 veröffentlicht. Dieser besteht aus einem Jahresbericht und einem Finanzbericht. Der Jahresbericht informiert über das Unternehmensprofil und die Unternehmensbereiche, die Entwicklung der Aktie und die Mitarbeiter sowie das gesellschaftliche Engagement der Bank. Der Finanzbericht enthält den testierten Konzernabschluss der Deutschen Bank für das Jahr 2009, der nach International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellt wurde.

Josef Ackermann, Vorsitzender des Vorstands, schreibt in seinem Brief an die Aktionäre: "Das Jahr 2009 war für die Deutsche Bank in zweifacher Hinsicht sehr erfolgreich. Zum einen ist uns beim Ergebnis nach den außergewöhnlich schwierigen Verhältnissen des Vorjahres eine klare Wende gelungen. Trotz deutlich reduzierter Bilanzsumme und weniger risikogewichteten Aktiva konnten wir eine ansehnliche Rentabilität erzielen. Zum anderen haben wir strategisch eine solide Basis gelegt, um auch nach der Krise weiter profitabel zu wachsen."

In ihrem Finanzbericht veröffentlicht die Bank auf den Seiten 130-137 einen ausführlichen Ausblick. Zur Entwicklung im Bankensektor heißt es dort: "Die Bankenbranche dürfte 2010 und 2011 langsam zu einer gewissen Normalität zurückkehren, allerdings in einem grundlegend veränderten aufsichtsrechtlichen Umfeld, mit neuen Marktstrukturen und geänderten Anlegerpräferenzen."

Dies wird auch die Deutsche Bank weiterhin beeinflussen: "Die nach der Krise zu beobachtende ,Flucht in die Qualität' bietet der Deutschen Bank die Möglichkeit, Marktanteile zu gewinnen. Auf der Grundlage bestimmter Annahmen zum Wettbewerbsumfeld (darunter sind ein Ausbleiben weiterer größerer Marktverwerfungen, eine Normalisierung der Bewertung von Vermögenswerten, ein hohes einstelliges Wachstum des globalen Provisionsaufkommens, eine Stabilisierung der Margen auf höherem Niveau als vor der Krise und ein leichtes, aber positives Wachstum des globalen BIP von mindestens 2 % ) kann die Deutsche Bank 2011 in ihren Kerngeschäftsfeldern ein Ergebnis vor Steuern von 10 Mrd € erreichen."

Laut Geschäftsbericht (S. 116) betrug die Gesamtvergütung für die acht Mitglieder des Vorstands im vergangenen Jahr 38,98 Mio €. Die zugesagte Vergütung für den Vorstandsvorsitzenden Josef Ackermann belief sich für das Geschäftsjahr 2009 auf 9,55 Mio €. Davon sind 70 Prozent aufgeschoben und werden erst später in Abhängigkeit von der weiteren Entwicklung des Konzernergebnisses ausgezahlt. Für das Geschäftsjahr 2008 hatte der gesamte Vorstand auf seine variablen Gehaltsbestandteile verzichtet.

Die Zahl der Aktionäre der Deutschen Bank ist 2009 weiter gestiegen. Laut Jahresbericht (S. 20) betrug diese zum Jahresschluss 586.295 nach 581.938 im Jahr 2008. 46 Prozent der Aktien wurden Ende 2009 von Aktionären aus Deutschland gehalten. 2008 waren es 55 Prozent.

Neuer Konzernvergütungsbericht (gemäß BaFin und FSB)

Darüber hinaus hat die Deutsche Bank heute für das Jahr 2009 auf der Basis einer freiwilligen Selbstverpflichtung erstmals einen Konzernvergütungsbericht veröffentlicht. In ihm stellt die Bank die Vergütungsstrukturen und -praktiken sowie die dazugehörige Governance-Struktur dar. Die Deutsche Bank hat in den vergangenen Monaten ihr Vergütungsmodell überarbeitet und dabei die Richtlinien der Regierungen der G20-Staaten und der für sie wichtigsten Regulierungsbehörden vollständig berücksichtigt. Teil des Berichts sind auch verschiedene Vergütungskennzahlen. So wird deutlich, dass der Personalaufwand des Konzerns 2009 mit insgesamt 11,3 Mrd € um 14 Prozent unter dem Wert des Vorkrisenjahres 2007 liegt.

Ausführlich erläutert wird die Gehaltsstruktur derjenigen Mitarbeiter, die hohe Risikopositionen begründen können. Sie erhielten für das Berichtsjahr eine feste Vergütung von 367 Mio € und eine variable Vergütung, die sich aus einer Barauszahlung von 921 Mio € im Februar 2010 und Deferred Awards zusammensetzt. Alle Deferred Awards unterliegen dem künftigen finanziellen Erfolg der Bank. 961 Mio € der Deferred Awards wurden in Form von Restricted Equity Awards gewährt, die eine Laufzeit von 3 ¾ Jahren haben und an den künftigen Aktienkurs der DB gekoppelt sind. 317 Mio € der Deferred Awards wurden in Form von Restricted Incentive Awards gewährt, die eine Laufzeit von 3 Jahren haben und an das Vorsteuerergebnis des Konzerns geknüpft sind sowie einer variablen Anpassung auf der Basis des Return on Equity abzüglich der Cost of Funds unterliegen. Im Durchschnitt werden für diese Mitarbeiter nahezu 60 Prozent der variablen Vergütung aufgeschoben, sind vom künftigen Erfolg der Bank abhängig und unterliegen Clawback-Regelungen. Dies entspricht den Anforderungen der BaFin und des Financial Stability Boards (FSB). Die Relation zwischen festen und variablen Gehaltsbestandteilen wird von 2010 an zugunsten fixer Bestandteile verändert.

Der Jahres- und Finanzbericht 2009 sowie weitere Publikationen wie das Verzeichnis des Anteilsbesitzes und das Verzeichnis der Mandate können auf den Internetseiten der Deutschen Bank unter www.deutsche-bank.de/berichte abgerufen werden. Dort stehen außerdem zur Verfügung: die endgültige Fassung eines umfassenden Zahlenanhangs (Financial Data Supplement 4Q 2009) sowie der heute im Laufe des Tages bei der U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) eingereichte Bericht nach Form 20-F (nur in englischer Sprache). Gedruckte Exemplare des testierten Geschäftsberichts können bei der Deutschen Bank kostenlos bestellt werden und werden ab Mitte April versandt.
 
16.03.2010   Hubert Max Köbach übernimmt Leitung des Geschäfts für Langproduktewalzwerke bei Siemens VAI    (Siemens AG / Firmendetailansicht)
Siemens AG
Hubert Max Köbach, neuer CEO der Morgan Construction Co. und Leiter des Langproduktewalzwerk-Geschäfts bei Siemens VAI Metals Technologies (Foto: Siemens)
Mit Wirkung zum 4. Januar 2010 wurde Hubert Max Köbach (46) zum Leiter des Geschäfts für Langproduktewalzwerke bei Siemens VAI Metals Technologies und zum Chief Executive Officer der Morgan Construction Company ernannt. Er folgt Philip R. Morgan nach, der das in den USA ansässige Unternehmen rund 23 Jahre geführt hat. Die Morgan Construction Company mit Sitz in Worcester, Massachusetts, ist spezialisiert auf Lösungen für das Hochgeschwindigkeitswalzen von Langprodukten, Morgoil-Speziallager, Walzwerksausrüstungen und -Services. Das Unternehmen wurde im April 2008 von Siemens übernommen.

Köbach trat 1987 in die Siemens AG ein und war als Anwendungsingenieur, Projektleiter und Business-Unit-Manager tätig. Seit 2000 ist Köbach für Siemens in den USA aktiv. Im Oktober 2009 wurde er Chief Operating Officer des Langproduktewalzwerk-Geschäfts von Siemens VAI. Köbach studierte Elektrotechnik an der Fachhochschule Dortmund-Hagen. Davor absolvierte er eine dreijährige Ausbildung im Maschinen- und Anlagenbau.

„Wir danken Philip Morgan für sein langjähriges Engagement und die umsichtige Führung des Geschäfts. Er wird unserem Unternehmen als Berater verbunden sein und uns durch seine ausgewiesenen Marktkenntnisse auch künftig unterstützen“, sagte Köbach.

Das Siemens-Geschäft für Langproduktewalzwerke wird vom US-amerikanischen Worcester aus geführt und verfügt über Niederlassungen und Fertigungsstätten in Marnate/Italien, Mumbai und Shanghai. Das Geschäftsfeld ist Teil von Siemens VAI Metals Technologies, einem weltweit führenden Anbieter von Technologien, Lösungen und Dienstleistungen für Bergbau, Eisen- und Stahlerzeugung, Stranggießen, Flach- und Langprodukteerzeugung sowie die Aluminiumindustrie.
 
15.03.2010   Deutsche Bank schließt den Erwerb der Sal. Oppenheim Gruppe ab    (Deutsche Bank AG / Firmendetailansicht)
Deutsche Bank AG
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Die Deutsche Bank (XETRA: DBKGn.DE / NYSE: DB) hat heute bekannt gegeben, dass sie den Erwerb der Sal. Oppenheim Gruppe abgeschlossen hat. Der Kaufpreis wurde bar bezahlt und beläuft sich exklusive der weiterveräußerten BHF Asset Servicing auf EUR 1,0 Mrd.

Die Sal. Oppenheim jr. & Cie. S.C.A. ist damit ab sofort eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Deutsche Bank AG. Alle Aktivitäten der Sal. Oppenheim Gruppe einschließlich sämtlicher Vermögensverwaltungsaktivitäten, der Investmentbank, der BHF-Bank Gruppe sowie der BHF Asset Servicing und der Sal. Oppenheim Private Equity Partners sind auf die Deutsche Bank übergegangen. Zum Jahresende 2009 betreute die Sal. Oppenheim Gruppe Vermögen in Höhe von EUR 137 Mrd.

Mit Abschluss der Transaktion wird das Management der Kölner Privatbank gestärkt. Neben Wilhelm von Haller als Vorstandsvorsitzendem und François Pauly sowie Dr. Wolfgang Leoni verstärken Jürgen Dobritzsch und Jürgen Fiedler ab sofort den Vorstand. Dobritzsch wird als Chief Financial Officer u. a. die Bereiche Finanzen und Controlling verantworten. Fiedler übernimmt als Chief Risk Officer die Leitung des Risikomanagements. Beide haben in den vergangenen Jahren in leitenden Funktionen bei der Deutschen Bank gearbeitet. Es ist vorgesehen, dass Pierre de Weck, als Mitglied des Group Executive Committee verantwortlich für das Private Wealth Management der Deutschen Bank, den Vorsitz des Aufsichtsrats übernimmt.

In den kommenden Wochen wird die strategische Neuausrichtung von Sal. Oppenheim weiter vorangetrieben. Dabei sollen die Vermögensverwaltungs-aktivitäten des Bankhauses eigenständig unter der etablierten Marke der traditionsreichen Privatbank ausgebaut werden und der Privatbank-Charakter erhalten bleiben. Das integrierte Vermögensverwaltungskonzept für private und institutionelle Kunden bleibt bestehen. Pierre de Weck erklärte: "Sal. Oppenheim ist bei seinen privaten und institutionellen Kunden als eigenständiges Bankhaus hervorragend positioniert. Das soll auch so bleiben. Gleichzeitig wollen wir mit Sal. Oppenheim weiter wachsen und das große Potenzial des Bankhauses nutzen, um unsere marktführende Position im Wealth Management auszubauen".

Parallel zur strategischen Neuausrichtung werden Risikopositionen nachhaltig abgebaut und die Kontrollfunktionen innerhalb von Sal. Oppenheim verstärkt. Im Laufe des Jahres wird Sal. Oppenheim die Aktivitäten im Investmentbanking einstellen. Wie bereits mitgeteilt, werden die Bereiche Equity Trading & Derivatives sowie Capital Markets Sales von Macquarie übernommen. Die BHF-Bank wird als separate Einheit weitergeführt. Gleichzeitig prüft die Deutsche Bank mit der BHF-Bank verschiedene strategische Optionen. Mit dem Abschluss des vereinbarten Verkaufs der BHF Asset Servicing an BNY Mellon wird für das 3. Quartal 2010 gerechnet.
 
15.03.2010   Union Investment erwirbt Büro- und Geschäftshaus in der Warschauer City    (Union Investment Real Estate AG / Firmendetailansicht)
Union Investment Real Estate AG
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Union Investment hat für einen ihrer Immobilien-Spezialfonds die Pro-jektentwicklung des Geschäftshauses „Lipinski-Passage“ in War-schau erworben. Das Projekt befindet sich in 1A-Lage des War-schauer Central Business District zwischen Marriott Hotel und Kultur-palast. Verkäufer ist der zu der renommierten schwedischen Rein-hold-Gruppe gehörende Bauträger Reinhold Polska. Über den Kauf-preis wurde Stillschweigen vereinbart. Aengevelt Immobilien war für Reinhold beratend und vermittelnd tätig.

Bei der Liegenschaft handelt es sich um ein historisches Ensemble, das derzeit denkmalgerecht saniert wird und ein verglastes Atrium erhält. Insgesamt verfügt das Objekt über 5.870 m² Mietfläche, davon 2.485 m² Einzelhandels- und Gastronomiefläche sowie 3.385 m² hochwertig ausgestattete Bürofläche. Über 50% der Flächen sind be-reits vermietet. Die Neustrukturierung hinter historischer Fassade wird voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2010 abgeschlossen sein.
 
15.03.2010   Nordex zeichnet Liefervertrag für 50-MW-Windpark    (Nordex AG / Firmendetailansicht)
Nordex AG
Logo: Nordex
Erstes Nordex-Kraftwerk in Pakistan soll noch 2010 kommen

Hamburg, 15. März 2010. Nordex hat mit der FFC Energy Limited, Rawalpindi, einen Vertrag über die Lieferung eines 50-MW-Windkraftwerks geschlossen. Der Windpark „Jhimpir“ soll in der Provinz Sindh errichtet werden, in der Pakistan neue Kapazitäten im Volumen von rund 4.600 Megawatt plant. Am Standort des geplanten Projekts beträgt die durchschnittliche Windgeschwindigkeit 7,8 Meter pro Sekunde. FFC hat sich deshalb für die Baureihe Nordex S77/1500 entschieden, die auf mittelstarke Windbedingungen angepasst ist. Zudem wird Nordex die Anlagen, die der Konzern in seinen Werken in China produziert, in der Version „Hot-Climate“ liefern.

Sobald die staatliche Energiebehörde (NEPRA) dem Kunden FFC die finale Tarifzusage erteilt und den Stromabnahmevertrag unterzeichnet hat, soll die Lieferung der 33 Turbinen erfolgen. Nordex geht davon aus, mit den Bauarbeiten noch in diesem Sommer zu starten. FFC plant den Bau weiterer „grüner“ Kraftwerke, um den steigenden Strombedarf über erneuerbare Energien zu decken. In diesem Zusammenhang hat das Unternehmen bereits einen Vorvertrag für weitere Projekte im Volumen von 100 Megawatt mit der Regierung unterzeichnet.
 
15.03.2010   Beziehung von GKSS und FH Flensburg erweitert    (GKSS - Forschungszentrum Geesthacht GmbH / Firmendetailansicht)
GKSS - Forschungszentrum Geesthacht GmbH
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Der Präsident der Fachhochschule Flensburg, Prof. Dr. Herbert Zickfeld und der Wissenschaftlich-technische Geschäftsführer des GKSS-Forschungszentrums Geesthacht, Prof. Dr. Wolfgang Kaysser, unterzeichneten jetzt einen weiteren Kooperationsvertrag. Der Vertrag verlängert eine bereits seit 1995 bestehende Zusammenarbeit zwischen der Fachhochschule Flensburg und dem GKSS-Forschungszentrum Geesthacht.

Der Vertrag sieht unter anderem vor, dass der Flensburger Professor für Werkstofftechnik, Michael Dahms ein bis zwei Tagen pro Woche in Geesthacht in GKSS-Projekten forscht. An diesen Tagen betreut der Materialforscher unter anderem die Diplomanden und Doktoranden aus Flensburg. „Mit den Flensburgern verbinden uns gute Beziehungen“, sagt Geschäftsführer Prof. Dr. Kaysser. „Die Expertise sowie der umfassende Erfahrungsschatz auf beiden Seiten, führte bereits in den vergangenen Jahren zu zahlreichen hervorragenden Arbeiten.“ So zeigte unter anderem der ehemalige Flensburger Student Martin Wolff, dass sich in Zukunft Knochenschrauben aus Magnesium im Metallpulverspritzguss herstellen lassen werden.

Sintern von Magnesium

Dadurch wurde die Forschung im Bereich der metallischen Biomaterialien vorangetrieben. Denn wie Professor Dahms erläutert: „Allgemein galt unter Wissenschaftlern bislang, dass sich Magnesium im Metallpulverspritzguss nicht sintern lässt. Unser Absolvent hat bewiesen, es geht doch!“

Magnesium besitzt mitunter unbequeme Merkmale: Kaum an der Luft, überzieht sich das Leichtmetall mit einer Oxidschicht. Das führt unter anderem dazu, dass es sich in der Regel nicht sintern lässt. Beim Sintern wachsen feine Metallpulver ohne zu schmelzen zu einem massiven Werkstück zusammen.
 
15.03.2010   Stephan Feldhaus verlässt Siemens     (Siemens AG / Firmendetailansicht)
Siemens AG
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Stephan Feldhaus (47), Leiter der Kommunikationsabteilung des Sektors Healthcare sowie des Regionalreferats Erlangen/Nürnberg der Siemens AG, wird Siemens auf eigenen Wunsch am 31. Juli 2010 verlassen und branchenintern eine neue Aufgabe übernehmen. Seine Funktionen im Unternehmen gibt er mit sofortiger Wirkung auf.

Bis zur Regelung der Nachfolge übernimmt Silke Schumann, Leiterin der Marketing Kommunikation des Sektors, kommissarisch die Gesamtleitung der Kommunikationsabteilung bei Healthcare. Die neue Leitung des Regionalreferates Erlangen/Nürnberg wird in Kürze ernannt.

Stephan Feldhaus war seit 1999 für Siemens in verschiedenen Kommunikationsfunktionen in der Konzernzentrale, in der Kraftwerkstechnik und seit 2006 in der Medizintechnik in leitenden Funktionen tätig. Die Siemens-Vorstandsmitglieder Hermann Requardt, CEO des Sektor Healthcare, und Siegfried Russwurm, in seiner Zuständigkeit für die Metropolregion Nürnberg, sowie Siemens-Kommunikationschef Stephan Heimbach dankten Feldhaus für seine langjährige erfolgreiche Arbeit im Unternehmen.
 
15.03.2010   Serdika Center in Sofia feiert Eröffnung    (ECE Projektmanagement G.m.b.H. & Co. KG / Firmendetailansicht)
ECE Projektmanagement G.m.b.H. & Co. KG
Logo: ECE
Bulgariens größtes und modernstes Shopping-Center mit mehr als 210 Geschäften – Einzigartige Architektur und höchste Qualitätsstandards – 98 % der Shops vermietet

Nach einer Bauzeit von rund zwei Jahren eröffnet eines der größten Shopping-Center in Südosteuropa, das Serdika Center in Sofia. Das moderne Einkaufszentrum wurde realisiert von der Sparkassen Immobilien AG, die an der Wiener Börse gelistet ist, und ECE Projektmanagement, dem europäischen Marktführer für innerstädtische Einkaufsgalerien mit über 45-jähriger Erfahrung. Das Serdika Center bietet auf drei Ebenen mehr als 51.000 Quadratmeter Mietfläche für den Einzelhandel sowie ca. 30.000 Quadratmeter Büroflächen, die Ende 2010 eröffnet werden. Rund 210 Geschäfte bieten den Besuchern eine große Auswahl an Mode, internationaler und nationaler Küche sowie zahlreiche Dienstleistungen. Die Investitionssumme beträgt rund 210 Millionen Euro. Mehr als 2.000 neue Arbeitsplätze sind durch das Projekt entstanden.
 
15.03.2010   DAK weist Spekulationen des Spiegel zurück    (Deutsche Angestellten Krankenkasse / Firmendetailansicht)
Deutsche Angestellten Krankenkasse
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Keine Erhöhung des Zusatzbeitrages – Haushalt vom BVA geprüft und genehmigt

Die DAK weist einen Bericht des Spiegel zurück. Darin wird spekuliert, dass die DAK aufgrund einer angespannten Finanzlage den derzeitigen Zusatzbeitrag von acht Euro monatlich noch in 2010 erhöhen werde. „Das Bundesversicherungsamt hat unseren Haushalt geprüft und genehmigt“, erklärt Pressesprecher Jörg Bodanowitz. „Die DAK plant nicht, den Zusatzbeitrag zu erhöhen“. Der Haushalt sei solide kalkuliert und durch die acht Euro Zusatzbeitrag erwarte die Kasse Ende 2010 einen ausgeglichenen Haushalt. Die Spekulationen des Spiegel entbehrten jeder Grundlage.

Die im Spiegel geäußerte Kritik des Hauptpersonalrates weist die Kasse zurück. Das Unternehmen befindet sich derzeit in einer Phase der Umstrukturierung. Ziel ist es, über eine Zentralisierung von Abläufen und eine Spezialisierung von Aufgaben die Arbeitsprozesse effizienter zu gestalten. „Der Personalrat täte gut daran, diese Entwicklung aktiv zu unterstützen, statt Fundamentalkritik zu üben“, so Bodanowitz weiter.
 
15.03.2010   Siemens liefert Erdgas-Verdichterlösung für OPAL-Pipeline    (Siemens AG / Firmendetailansicht)
Siemens AG
Logo: Siemens
Auftragsvolumen rund 40 Mio. EUR

Siemens Energy hat einen Auftrag über die Lieferung einer Erdgas-Verdichterlösung für die Ostsee-Pipeline-Anbindungsleitung (OPAL) erhalten. Auftraggeber ist das europäische Energieunternehmen WINGAS GmbH & Co. KG, ein Gemeinschaftsunternehmen der Wintershall und der russischen OAO Gazprom. Die Siemens-Lösung besteht aus drei Verdichtersträngen, die in der ersten OPAL-Verdichterstation im brandenburgischen Radeland zum Einsatz kommen werden. Das Auftragsvolumen beträgt rund 40 Mio. EUR.

Siemens wird für die Erdgas-Pipeline Opal drei Verdichterstränge liefern, die jeweils aus einem Verdichter des Typs STC-SV und einer SGT-700-Gasturbine als Antrieb bestehen. Darüber hinaus wird Siemens die Verdichterstation in Radeland mit den Steuereinheiten sowie den gesamten Elektro- und Hilfssystemen ausrüsten. Die Verdichterstränge erhöhen den Druck in der Erdgaspipeline, der bis zu 100 bar betragen wird und sorgen für einen Ausgleich des Druckabfalls in der Pipeline.

„Der Auftrag unterstreicht einmal mehr unsere ausgewiesene Kompetenz bei Pipeline-Lösungen, die wir schon bei zahlreichen internationalen Großprojekten unter Beweis gestellt haben“, sagte Tom Blades, CEO der Division Oil & Gas von Siemens Energy. „Dies ist bereits der dritte Pipeline-Auftrag von WINGAS und zeigt, dass unsere Verdichter-Lösungen die Anforderungen unserer Kunden hinsichtlich Umweltstandards, Sicherheit, Zuverlässigkeit und Betriebsbereitschaft erfüllen.“

Opal verbindet die durch die Ostsee führende Erdgasleitung Nord Stream mit dem europäischen Ferngasleitungssystem. Die Nord-Stream-Pipeline, die Europa künftig mit den großen Erdgasvorkommen in Sibirien verbindet, wird in Lubmin bei Greifswald in Deutschland enden. Von dort wird OPAL das Erdgas aufnehmen und bis an die tschechische Grenze transportieren. Die Inbetriebnahme der Erdgaspipeline OPAL mit einer Länge von 470 Kilometern ist für Herbst 2011 geplant.

Das Siemens-Portfolio für Pipelines umfasst neben Kompressoren mit elektrischem oder Gasturbinenantrieb, Transformatoren, Umspannanlagen und Automatisierungstechnik auch Kommunikations-, Überwachungs- und Kontrollsysteme sowie Sicherheitseinrichtungen. Diese Lösungen tragen dazu bei, die nötige Zuverlässigkeit, Sicherheit, und Effizienz beim Betrieb von Pipelines sicherzustellen sowie Umweltstandards einzuhalten.

Das Angebot von Siemens für die Öl- und Gasindustrie reicht von Verdichter- und Pumpenlösungen über die Energieerzeugung, -übertragung und -verteilung, Automatisierungs- und Steuerungslösungen bis hin zur industriellen IT. Ergänzende Serviceangebote sorgen während des gesamten Lebenszyklus der Anlagen für maximale Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit.
 
15.03.2010   Fernwärme erobert Marktanteile in Hamburg    (Vattenfall Europe AG / Firmendetailansicht)
Vattenfall Europe AG
Logo: Vattenfall
Kostenvorteile und Platzersparnis überzeugen Neukunden

Die Vattenfall Europe Wärme AG konnte im Jahr 2009 in Hamburg rund 7.900 Wohneinheiten zusätzlich an das Fernwärmenetz anschließen. Das ist das stärkste Wachstum in den vergangenen fünf Jahren. „Fernwärme ist im Vollkostenvergleich heute günstiger als Gasheizungen und in den vergangenen fünf Jahren im Durchschnitt auch günstiger als Ölheizungen. Das führt bei uns zu einer stärkeren Nachfrage“, so Dirk Westphal, Leiter Fernwärme bei Vattenfall in Hamburg.

Der Fernwärmeanteil am Wärmemarkt Hamburg lag bei der letzten Erhebung im Jahr 2006 bei 17,1 Prozent. Aufgrund des starken Wachstums in den vergangenen drei Jahren geht Vattenfall aktuell von einem Marktanteil von rund 18 Prozent aus – Tendenz steigend. In den vergangenen zehn Jahren konnten unter dem Strich mehr als 62.000 Wohneinheiten angeschlossen werden. Derzeit werden in Hamburg rund 430.000 Wohneinheiten mit Fernwärme versorgt. Bis 2020 hat sich das Unternehmen 480.000 Wohneinheiten zum Ziel gesetzt.

Neben den offensichtlichen Vollkostenvorteilen ist es auch die große Platzersparnis, die für die Fernwärme spricht. Statt aufwendiger und flächenintensiver Heizungstechnik ist für den Fernwärmeanschluss nur ein vergleichsweise kleiner Wärmetauscher vor Ort erforderlich. „Bei den hohen Quadratmeterpreisen für Wohnraum in Hamburg ein zusätzliches Argument für die Fernwärme“, so Westphal.

Grundsätzlich plant Vattenfall, auch im Bereich der Fernwärme verstärkt auf Biomasse zu setzen. Am Haferweg in Hamburg-Altona wird in diesem Jahr mit dem Bau eines neuen Biomasseheizkraftwerks begonnen. Ab Ende 2011 soll es dann klimaneutrale Wärme aus naturbelassenen Holzhackschnitzeln liefern. Am Standort Tiefstack ist die Mitverbrennung von Biomasse in Planung.

Das Fernwärmenetz in Hamburg stützt sich auf eine Infrastruktur von über 800 Kilometer Rohrleitung und verteilt sich auf ein Hauptnetz und zwei sogenannte „Inselnetze“, die aus zwei Blockheizkraftwerken gespeist werden.

Der Ausbau der Fernwärmeversorgung ist ein zentraler Bestandteil der Pläne Vattenfalls zur Verringerung der Kohlendioxidemissionen. Als Energiepartner für ein nachhaltig wachsendes Hamburg will Vattenfall im Bereich der Fernwärmeversorgung die CO2-Emissionen bis 2020 um 46 Prozent senken. Allein durch den Wechsel von konventionellen Öl- und Gasheizungen hin zur Fernwärme kann pro Jahr und Haushalt rund eine Tonne CO2 eingespart werden.
 
15.03.2010   Altitude Software in Gartners „Magischem Quadrant“ der Contact Center Infrastruktur, Weltweit positioniert    (HUB GmbH / Firmendetailansicht)
HUB GmbH
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Altitude Software, ein führender, unabhängiger Anbieter von Contact Center Lösungen, gibt heute bekannt, dass Gartner Inc. die Altitude Software im „Magischen Quadrant der Contact Center Infrastruktur, Weltweit“ aufgenommen hat.

„Altitude Software ist seit über ein Jahrzehnt ein Global Market Player, mit eindeutigem Focus als Spezialist und innovativer Anbieter von Kunden-Interaction Management- lösungen, die sich durch vielseitige operative Einsetzbarkeit und hoher Business Performance (Effektivität) auszeichnet“, sagt Miguel Lopes, Vice President, Marketing und Product Management, Altitude.
„Wir sind weiterhin unabhängig, schützen dadurch die Investitionen unserer Kunden und haben in dem schwierigen Jahr 2009 ein signifikantes Umsatzwachstum erzielt, in einem Jahr, in dem einige Mitbewerber verschwunden oder akquiriert worden sind“.

Dazu der Gartner Report: „ Mit dem globalen ökonomischen Abschwung seit Ende 2008 bis 2009 und darüber hinaus, nahm auch der Global Contact Center Markt sowohl umsatz – als auch zahlenmäßig zum zweiten Mal hintereinander ab, nach fünf Jahren kontinuierlichen Wachstums („Forecast Contact Centers, Worldwide; 2004 – 2013, 4Q09 Update). „Einen Abschwung gab es in allen Regionen, mit den größten Abschwüngen in Nordamerika, Westeuropa , Mittlerer Osten und Afrika“.

Altitudes IP Contact Center Lösung beinhaltet alle Funktionen der Altitude uCI Suite sowie zusätzlich sowohl die Verbindung zur Altitude vBox, einem SIP-basierenden Media Switch als auch zu weiteren IP-PBXs. Dies ermöglicht anspruchsvollen Contact Center Anwendungen, die operative Effektivität und das Geschäftsergebnis zu verbessern, wie z. B. durch:

- Einsatz unterschiedlicher Multimedia Dienste, zur Maximierung der Bearbeitungs-möglichkeiten bei geringeren operativen Kosten
- Durchführung von Outbound Sprachkampagnen mit anspruchsvollem Predictive Dialing und die Erkennung von Anrufbeantwortern zur Verbesserung der Ergebnisse bei Einhaltung der regulatorischen Bestimmungen.
- Einsatz von „Self-Service“ Sprachanwendungen zur Reduzierung der Arbeitskosten und zum effizienten Einsatz des 24*7 Service.
- Einsatz des Altitude Scripting Studio, um schnell und kostengünstig verbesserte Agenten Desktopanwendungen zu entwickeln, die Informationen für einen exzellenten Customer Service bereitstellen.

Laut Gartner:
„ Um in dem Magischen Quadrant aufgenommen zu werden, muss der Anbieter folgende Kriterien erfüllen:
 signifikanter Marktanteil oder, falls dies nicht zutrifft, ausreichende Differenzierungen, um Marktpräsenz zu erreichen;
 ausreichenden Vertrieb und operative Präsenz, um seine Marktanteile zu erreichen;
 nachweisliche Lösungen in den meisten der definierten Portfolio Areas der Contact Center Infrastruktur;
 Nachweis der Fähigkeit, Gewinne in den wichtigsten Kundensegmenten zu erzielen.

Das Gartner Magische Quadrant analysiert die großen Wettbewerber einer Branche und plaziert sie in dem Quadrant als „Führer“, „Herausforderer“, „Visionäre“ und „Nischenunternehmen“

Quelle: Gartner Inc. „Magic Quadrant for Contact Center Infrastructure,Worldwide”, 22 February 2010. Drew Kraus, Steve Blood, Geoff Johnson.

Ende

Der Magische Quadrant von Gartner
Der Magische Quadrant unterliegt dem Copyright (2010; Gartner) und kann nach Genehmigung verwendet werden. Der Magische Quadrant zeigt grafisch ein Marktsegment zu einem bestimmten Zeitpunkt und für einen definierten Zeitraum. Er gibt die Analyse Gartners wieder, in welchem Umfang die Anbieter die Kriterien des Marktsegmentes erfüllen, die Gartner definiert hat. Gartner bevorzugt keinen im Magischen Quadranten dargestellten Anbieter, Produkt oder Service und gibt auch nicht den Rat, nur Unternehmen aus dem „Leader“ Quadrant auszuwählen. Der Magische Quadrant ist lediglich eine Analyse-darstellung und keine spezifische Handlungsanweisung. Gartner lehnt in bezug auf ihre Analyse alle Gewährleistungen – explizit oder implizit – ab , einschließlich für die Zusicherung der allgemeinen Gebrauchsfähigkeit oder für die Tauglichkeit für einen speziellen Zweck.
 
15.03.2010   Handan Iron & Steel Co. bestellt Kombi-Stranggießanlage bei Siemens    (Siemens AG / Firmendetailansicht)
Siemens AG
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Siemens VAI Metals Technologies wird das Stahlwerk Handan der chinesischen Handan Iron & Steel Co., Ltd. mit einer fünfsträngigen Kombi-Stranggießanlage zur Erzeugung von Träger-Vorprofilen und Vorblöcken ausrüsten. Die neue Anlage verfügt über eine jährliche Kapazität von 1,45 Millionen Tonnen und soll im Sommer 2011 in Betrieb genommen werden. Das Auftragsvolumen beträgt rund zehn Millionen Euro. Siemens hatte in den vergangenen vier Monaten bereits Aufträge für eine Draht- und eine Stabstraße von Handan Iron & Steel erhalten.

Die Handan Iron & Steel Co. ist Teil der Hebei Iron & Steel Group Co. Ltd., mit einer Stahlerzeugung von über 33 Millionen Tonnen im Jahr 2008 einer der führenden Produzenten Chinas. Auf der neuen Stranggießanlage im Werk Handan sollen Baustähle, hochfeste niedrig legierte Stähle und Vorprofile für Schienen vergossen werden. Die Kombi-Stranggießanlage weist bei einem Gießbogenradius von 12 Metern eine metallurgische Länge von 37 Metern auf. Nach ihrer Fertigstellung wird Handan Vorblöcke mit rechteckigem Querschnitt von 325 mal 280 Millimetern und 380 mal 280 Millimetern vergießen können. Für den Guss von Vorprofilen sind drei verschiedene Formate vorgesehen (446x260x85, 450x350x90 und 750x370x90 Millimeter).

Zum Leistungsumfang von Siemens gehören Basisdaten und Basisengineering für die Gießanlage sowie die Konstruktion und Lieferung von Kernkomponenten, darunter der gesamte Maschinenkopf inklusive Plattenkokillen, elektromagnetischer Rührer und Spritzdüsen. Siemens übernimmt auch das Detailengineering von Strangführung, Auszieh- und Treibrichteinheiten, Kaltstrang, Verteiler und Verteilerwagen, liefert die Basis- und Prozessautomatisierung sowie eine Reihe von Technologiepaketen. Dazu gehören die automatische Gießspiegelregelung LevCon und DynaFlex-Kokillenoszillierer zur flexiblen Anpassung der Oszillierparameter während des laufenden Betriebs.

Eine optimale Vorblockqualität wird mittels DynaGap Soft Reduction erzielt. Dieses Technologiepaket kombiniert die Ansteuerung der Softreduktionsstände mit einer Temperatur-und Erstarrungsberechnung durch des Siemens Monitoringsystems Thermex 3D. Dies erlaubt eine dynamische Anpassung der Treiber-Softreduktionspositionierung auch unter wechselnden Gießbedingungen. Dabei berechnet Thermex 3D den Endpunkt der Strangerstarrung, während das DynaGap-Modell die Arbeitspunkte für die Reduzierung ständig dynamisch anpasst. Auf diese Weise wird eine hohe Innenqualität der Vorblöcke sichergestellt. Das Sekundärkühlsystem Dynaspeed und das Vorblockqualitätskontrollsystem VAI-Q kommen ebenfalls zum Einsatz. Beratungsleistungen für Errichtung, Anfahren und Inbetriebnahme der Gießanlage runden das Projekt ab.
 
12.03.2010   Altitude Software bietet Unified Workforce Management in Zusammenarbeit mit Teleopti    (HUB GmbH / Firmendetailansicht)
HUB GmbH
Logo: HUB
“Out of the Box” Lösungen bieten mächtige Tools für Vorhersagen, Planungen und Steuerung an, um Servicequalität und Mitarbeiterqualität in Dynamischen Contact Center abzustimmen.
Der führende, unabhängige Anbieter von Contact Center Lösungen, Altitude Software und der führende Lieferant von strategischen Workforce Management Lösungen, Teleopti, geben heute ihre strategische Partnerschaft bekannt, mit dem Ziel, die Leistungen der Contact Center unter Berücksichtigung der sozialen Belange zu optimieren.

Mit sofortiger Wirkung bieten beide Firmen eine „out of the box“ Integration von Altitude uCI Suite und Teleopti CCC, Teleoptis innovativer Workforce Management Lösung, an. Die gemeinsame Lösung enthält Tools, u.a. für:

- Prognosen mit saisonalen Analysen
- Planung der personellen Ressourcen
- ein realtime Kontrollmodul, welches es dem Contact Center Manager ermöglicht, Planabweichungen zu erkennen und sofort darauf zu reagieren, um die Zufriedenheit des Kunden kontinuierlich zu den niedrigsten Kosten sicher zu stellen

Die Prognosen basieren auf den von Altitudes uCI zur Verfügung gestellten, integrierten historischen Daten mit enormen Vorteilen bezüglich Genauigkeit und Einfachheit beim Managen.
Services und Kampagnen sind mithilfe der Altitude uCI Entwicklungsumgebung einfach zu erstellen und schnell zu modifizieren.
Die gemeinsame Lösung unterstützt in hohem Maße Lösungskonzepte mit komplexen Arbeitsvorschriften und berücksichtigt dabei die Compliance-Anforderungen der wichtigsten europäischen und weltweiten Märkte.

Dem Contact Center steht jetzt eine unified Workforce-Managementlösung zur Verfügung, die sicherstellt, dass die richtigen Mitarbeiter zur richtigen Zeit vorhanden und zuverlässige und genaue Prognosen des Verkehrsaufkommens verfügbar sind, Plan gegen aktuellem Ist überprüft wird, schnell auf Anrufspitzen und –flauten reagiert wird, die Terminierung der Agenten automatisiert durchgeführt wird und dass die spezifischen Skills der Agenten berücksichtigt werden. Dies stärkt die Agenten und reduziert den Churn , während eine höhere Effizienz und kosteneffektive betriebliche Performance generiert wird.

„Das Altitude Team blickt auf sehr erfolgreiche Ergebnisse zurück und wird zukünftig unseren gemeinsamen Kunden und Vertriebskanälen eine integrierte Lösung anbieten, die besser ist als beide Lösungen getrennt. Integrationstests im Labormaßstab sind erfolgreich durchgeführt worden und die ersten Kunden haben die Lösung installiert , um auf die operative Effizienz ihrer Contact Center zu fokussieren“, kommentiert Nils Bildt, Teleopti’s CEO.
Gastão Taveira, Altitude’s CEO, “Altitude Software hat die Bedeutung einer vollausgestatteten, modernen und gut unterstützten Workforce Management Lösung erkannt. Diese Partnerschaft gibt uns die Möglichkeit, mit Altitude uCI zusätzlichen Geschäftsnutzen zu erzielen und einfach Investitionen in Contact Center Organisationen zu begründen.“

Teleopti’s Premium Workforce Management Lösung, Teleopti CCC enthält alle Tools, die notwendig sind, um das Contact Center vollständig in bezug auf steigende Profitabilität und Kundenzufriedenheit zu kontrollieren. Teleopti CCC erstellt zuverlässige und genaue Prognosen, die auf historischen Daten basieren, plant Kampagnen und stellt BI-Lösungen zur Verfügung, die das Contact Center unterstützt, den Bedarf an Personal für alle Arten von Kundenanforderungen zu ermitteln. Teleopti CCC enthält Features für Prognosen, Verbesserungsvorschläge, Stärkung der Agenten, gesteigerte Profitabiltät sowie für Integration mit anderen Lösungen.

Altitude uCI ist eine Suite von Contact Center Anwendungen mit hervorragenden Ergebnissen bei seinen weltweit mehr als 900 Kunden, unterstützt sowohl offene als auch proprietäre VoIP Lösungen und setzt das detaillierte operative Know-how sowohl bei den Agenten durch Coaching als auch beim IT Management wirksam um.

Altitude Software ist der führende, unabhängige Anbieter von Contact Center Lösungen mit weltweit über 15 Niederlassungen, einer stark anwachsenden Anzahl an Kunden und eines großen Partnernetzwerkes mit einem besonderen Focus auf den Geschäftsnutzen für Contact Center Outsourcer.

 
12.03.2010   STRABAG baut Einkaufszentrum in Polen - Gesamtinvestitionsvolumen € 190 Mio.    (Strabag AG / Firmendetailansicht)
Strabag AG
Logo: Strabag
- Galeria Kaskada: 104.000 m² auf drei Ebenen in der Stadt Stettin
- Baubeginn im März 2010, Fertigstellung im Herbst 2011
- Das dritte gemeinsame Einkaufszentrums-Projekt zwischen ECE Projektmanagement und STRABAG in Polen

Die ECE Projektmanagement hat einen Vertrag mit dem europäischen Bauunternehmen STRABAG über den Bau ihres neuen Einkaufszentrums Galeria Kaskada im polnischen Stettin unterzeichnet. Das Gesamtinvestitionsvolumen für dieses Projekt beläuft sich auf € 190 Mio. Baubeginn ist im März 2010, die Fertigstellung soll im Herbst 2011 erfolgen.

Dies ist das dritte Mal nach der Galeria Łódzka (Neu- und Ausbau) und der Galeria Krakowska, dass diese beiden Unternehmen in Polen kooperieren. Die langjährigen Partner realisierten auch in anderen europäischen Ländern eine Vielzahl an Einkaufszentren miteinander.

Trotz der Wirtschaftskrise konnte ECE zusammen mit der Landesbank Berlin und Berlin Hyp die Finanzierung für die Galeria Kaskada vereinbaren. Die Kreditsumme beläuft sich auf € 111 Mio. Somit stellt die Galeria Kaskada eine der größten Einzelinvestitionen in Mittel- und Osteuropa seit Beginn der Krise dar. Mit fast 104.000 m² auf drei Ebenen wird die Galeria Kaskada zur neuen Einkaufs- und Freizeitattraktion der Stadt und der Region. Errichtet wird das Gebäude unter Verwendung von Materialen von höchster Qualität wie z.B. Glas, Naturstein, Fassadenkeramik und Edelstahl.

Das Objekt liegt mitten im Stadtzentrum von Stettin in unmittelbarer Nähe zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten. 140 Geschäfte werden auf die rund 43.000 m² Verkaufsfläche einziehen. Weiters wird die Galeria Kaskada über 1.000 m² Bürofläche und ein Parkhaus mit 1.000 Abstellplätzen verfügen.

STRABAG ist seit vielen Jahren in Stettin und Westpommern aktiv. Ihr erstes Bauprojekt in der Region war der Bürokomplex Pazim mit dem Hotel Radisson Anfang der 1990er-Jahre.
 
12.03.2010   Elia und IFM übernehmen deutschen Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz Transmission von Vattenfall    (Vattenfall Europe AG / Firmendetailansicht)
Vattenfall Europe AG
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Unternehmenserwerb durch finanzstarkes und langfristig orientiertes Käuferkonsortium leistet Beitrag zur Schaffung des europäischen Strommarktes und Verbundnetzes

Der belgische Übertragungsnetzbetreiber Elia System Operator (Elia) sowie der Infrastrukturfonds Industry Funds Management (IFM), eine der weltweit größten Investmentgesellschaften im Infrastrukturbereich, geben heute die Unterzeichnung einer Vereinbarung über den Erwerb des deutschen Übertragungsnetzbetreibers 50Hertz Transmission GmbH (50Hertz) von der Vattenfall Europe AG, Deutschlands drittgrößtem Stromerzeuger, bekannt. Der vereinbarte Unternehmenswert beträgt 810 Mio. Euro. Die Transaktion soll im zweiten Quartal 2010 abgeschlossen werden. Gemäß der Vereinbarung wird IFM 40 Prozent an 50Hertz Transmission halten; die verbleibenden 60 Prozent sowie die operative Kontrolle liegen bei Elia. Elia finanziert die Transaktion durch eine Kapitalerhöhung.
Meilenstein auf dem Weg zum europäischen Strommarkt

Die Transaktion stellt einen wesentlichen Schritt auf dem Weg zum Aufbau des europäischen Strommarktes dar. Bereits seit ihrer Gründung als unabhängiger Übertragungsnetzbetreiber im Jahre 2001 setzt sich Elia hierfür ein. Auch zu den anderen strategischen Investitionen in den Aufbau eines regionalen Marktes u. a. in Mittel- und Westeuropa (Benelux-Länder, Frankreich und Deutschland) passt diese Transaktion hervorragend. „Unsere Kompetenzen und unser gemeinsames Engagement für die regionale Koordinierung unserer Netze im Interesse einer Verbesserung der Versorgungssicherheit ergänzen sich ausgezeichnet. Dementsprechend haben wir bereits im Jahr 2007 eine Kooperationsvereinbarung mit 50Hertz geschlossen”, erklärte Daniel Dobbeni, CEO von Elia. „Der Beteiligungserwerb, der in enger partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit IFM erfolgt, verbessert unsere Positionierung im Hinblick auf die Teilhabe am Wachstum eines wahrhaft europäischen Strommarktes. Dieses Wachstum trägt in Übereinstimmung mit der nationalen und europäischen Energiepolitik auch der Integration eines größeren Anteils an erneuerbaren Energien - darunter Windenergie - Rechnung.”
Langfristige Investoren

Dazu Christian Seymour, Leiter Infrastruktur Europa bei Industry Funds Management: „Diese Beteiligung entspricht unserer Strategie, das Portfolio von IFM durch den Erwerb hochwertiger Assets im europäischen Infrastruktursektor zu erweitern. Wir freuen uns, dieses Netz als zentralen Teil der Infrastruktur Deutschlands zu unterstützen und eine langfristige Partnerschaft mit Elia aufzubauen - einem Unternehmen, das seine Stärke im Bereich Betrieb und Ausbau von Höchstspannungsnetzen nachgewiesen hat.” „Mit Elia und IFM haben wir herausragende Investoren gefunden, die unsere Kriterien im Hinblick auf Finanzstärke und langfristige Zuverlässigkeit in vollem Umfange erfüllen”, erklärte Tuomo Hatakka, Vorstandsvorsitzender der Vattenfall Europe. „Dies ist nicht nur für die Erreichung der nationalen und europäischen energiepolitischen Ziele von Bedeutung, sondern liegt auch im ureigensten Interesse unseres Unternehmens als Stromlieferant: Ohne ein leistungsfähiges Netz können wir den in unseren Kraftwerken erzeugten Strom schließlich nicht zu unseren Kunden und Endverbrauchern transportieren. In Zukunft wird sich Vattenfall noch intensiver dafür einsetzen, das Ziel einer klimaneutralen Stromerzeugung zu erreichen.”
Investitionsverpflichtungen zum künftigen Netzausbau

Mit Abschluss dieser Transaktion wird die Versorgungssicherheit weiter gestärkt, da Elia und IFM die Investitionszusagen von Vattenfall übernehmen, so dass 50Hertz seine Verpflichtungen gemäß deutschem und europäischem Recht nahtlos erfüllen kann. Hierzu gehört auch der Bau von Kuppelleitungen und Netzerweiterungen. Sie sind eine Voraussetzung für die sichere Übertragung von Strom, der vorrangig durch Windkraftanlagen in verbrauchsarmen Küstengebieten erzeugt und zu weiter im Inland gelegenen Verbrauchszentren transportiert wird. Damit sind diese Investitionen auch von entscheidender Bedeutung für die Erreichung der Klimaschutzziele.
Vorteile für Endkunden

Die Transaktion wird keine Auswirkungen auf die Übertragungstarife für Endverbraucher haben, die in Belgien und Deutschland weiterhin der Regulierung unterliegen. Vorteile für die Verbraucher in beiden Ländern sollen durch den Austausch operativer Best-Practice-Erfahrungen erzielt werden. Dadurch sollen sich die Versorgungssicherheit und die Effizienz im Netzbetrieb noch weiter verbessern.
Auf dem Weg zum künftigen Nord- und Ostseenetz

Elia wird gemeinsam mit 50Hertz seinen Innovationsvorsprung auf dem europäischen Strommarkt ausbauen und sich dank der Präsenz in den an Nord- und Ostsee angrenzenden, an Land befindlichen Netzen aktiv an der flächendeckenden Integration erneuerbarer Energien sowie am Bau des zukünftigen Nordseenetzes beteiligen. Während 50Hertz bereits den von zahlreichen Windparks eingespeisten Strom in sein Höchstspannungsnetz integriert, verstärkt Elia zurzeit seine küstennahen Netze, um den Anschluss der umfangreichen Strommengen aus Offshore-Erzeugung gewährleisten zu können, die von der belgischen Regierung angekündigt wurden. Diese beiden Tätigkeitsschwerpunkte bilden einen idealen Erfahrungshintergrund für den Beitrag dieser beiden Gesellschaften zum künftigen Nord- und Ostseenetz, der in Kopenhagen von den Energieministern neun europäischer Staaten, darunter Belgien und Deutschland, angekündigt wurde.
Stärkung der Versorgungs- und Netzsicherheit

Durch den Beteiligungserwerb wird auch die Rolle gestärkt, die Elia und 50Hertz im Konzert der europäischen Übertragungsnetzbetreiber spielen, so dass die Schaffung eines wahrhaft europäischen Netzes weitere Impulse erhält. „Marktteilnehmer in Belgien und Deutschland werden damit einen sicheren Netzzugang zu einem umfangreicheren und umweltfreundlicheren Energiemix erhalten, so dass die Versorgungssicherheit und - vor dem Hintergrund ständig zunehmender internationaler Stromflüsse und variabler Erzeugungsleistungen - gleichzeitig auch die Netzsicherheit gestärkt werden”, betonte Daniel Dobbeni.
Risikodiversifizierung und Wertschöpfung für die Anteilseigner von Elia

Elia finanziert den Beteiligungserwerb über eine Kapitalerhöhung, die vorbehaltlich der herrschenden Marktlage und der noch ausstehenden Genehmigung durch die Hauptversammlung für das zweite Quartal 2010 geplant ist. Die Gesellschaft wird nachhaltig durch ihren wesentlichen Anteilseigner Publi-T unterstützt, der belgische Kommunen vertritt. Elia geht davon aus, dass sich die Transaktion positiv auf die Konzernzahlen auswirken wird. Aus Anteilseignersicht wird durch die Übernahme ein Wertzuwachs in diesem regulierten Geschäftsfeld generiert, das ein ähnliches Risikoprofil und eine ähnliche operative Geschäftstätigkeit wie Elia aufweist und eine Diversifizierung der regulatorischen Risiken des Übertragungsnetzbetreibers ermöglicht. Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die zuständigen Behörden.
 
12.03.2010   Überzeugt durch Leistung     (POWER PERSONEN-OBJEKT-WERKSCHUTZ GmbH / Firmendetailansicht)
POWER PERSONEN-OBJEKT-WERKSCHUTZ GmbH
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Nach Ablauf der zweijährigen Vertragslaufzeit vergab ein großer Automobilhersteller die Durchführung der Sicherheitsdienstleistungen für seine fünf Niederlassungen in Hamburg nicht mehr an die POWER GMBH, sondern an einen anderen Anbieter auf Grund des niedrigeren Preises.

Da das neue Unternehmen nicht in der Lage war den Auftrag vertragsgemäß zu übernehmen, führten unsere Mitarbeiter für zwei Monate sämtliche Dienstleistungen fort, um die Sicherheit und somit die Aufrechterhaltung der betrieblichen Abläufe beim Auftraggeber zu gewährleisten. Jedoch war auch nach dieser Überbrückungszeit der Billiganbieter mit der Dienstdurchführung überfordert und so wurde der Auftrag mit einer entsprechenden Preiserhöhung wieder langfristig der POWER GMBH anvertraut. Zusätzlich erhielt die POWER-Gruppe den Zuschlag für die Installation von Sicherheitstechnik, mit den Lösungswegen der Videoaufschaltung und der Alarmaufschaltung über IP auf unsere VdS-anerkannte Notruf- und Service-Leitstelle in Hamburg.
 
11.03.2010   Commerzbank platziert Benchmark-Anleihe über 1 Milliarde Euro mit 7 Jahren Laufzeit    (Commerzbank Aktiengesellschaft / Firmendetailansicht)
Commerzbank Aktiengesellschaft
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Die Commerzbank hat heute eine unbesicherte Benchmark-Anleihe (Senior Unsecured Bond) begeben. Die Emission hat ein Volumen von 1 Milliarde Euro, eine Laufzeit von sieben Jahren und einen Kupon von 3,875%. Das qualitativ hochwertige Orderbuch war deutlich überzeichnet und lag bei insgesamt rund 1,4 Milliarden Euro. Die Anleihe wurde überwiegend von institutionellen Anlegern aus Deutschland sowie internationalen Investoren mit Schwerpunkt Europa gezeichnet.

Die Transaktion wurde von der Commerzbank geführt.
 
11.03.2010   Siemens setzt weiter auf Wachstum in den Vereinigten Staaten    (Siemens AG / Firmendetailansicht)
Siemens AG
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Neues Fertigungszentrum für 60-Hertz-Gasturbinen in Charlotte

Siemens baut seine Präsenz in den USA weiter aus und hat den Bau einer neuen Fertigungsstätte für 60-Hertz-Gasturbinen an seinem Standort Charlotte im US-Bundesstaat North Carolina beschlossen. Damit schafft das Unternehmen dort ein neues globales Zentrum zur Fertigung von Gas- und Dampfturbinen sowie Generatoren, die vor allem für den US-Markt bestimmt sind. Die Investitionssumme beläuft sich zunächst auf rund 135 Millionen USD. Die Produktion soll im Herbst 2011 anlaufen.

„Nach dem Aufbau der beiden Fertigungsstätten für Windenergieanlagen in Fort Madison und Hutchinson ist die Entscheidung für Charlotte ein weiterer Beleg für unser Bekenntnis zum wichtigen US-Markt“, sagte Peter Löscher Vorsitzender des Vorstands der Siemens AG. „Wir planen, binnen fünf Jahren die Mitarbeiterzahl in Charlotte um mehr als 1.000 auf rund 1.800 Beschäftigte auszubauen. Wir setzen damit unsere Wachstumsstrategie in unserem wichtigsten Absatzmarkt konsequent fort, die sich in den vergangenen zehn Jahren nicht zuletzt in Firmenzukäufen im Volumen von mehr als 25 Mrd. USD niedergeschlagen hat.“

Siemens ist mit Standorten in allen US-Bundesstaaten vertreten und beschäftigt dort bereits etwa 64.000 Mitarbeiter, allein 10.000 davon im Sektor Energy. In Charlotte sollen künftig alle Siemens-Gasturbinen für 60-Hertz-Stromnetze gefertigt werden, wie sie etwa in Nord- und Südamerika Verwendung finden. „Wir errichten dort die modernste Gasturbinenfertigung Nordamerikas und setzen neue Maßstäbe in punkto Qualität, Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit auf dem mit Abstand wichtigsten Strommarkt weltweit“, sagte Wolfgang Dehen, CEO des Siemens Sektors Energy. „Durch die Fertigung in den USA verringern wir zudem die Wege zu den meisten Abnehmern und somit die transportbedingten CO2-Emissionen.“ Die Fertigung von 60-Hertz-Gasturbinen im kanadischen Werk Hamilton wird mit der Produktionsaufnahme in Charlotte auslaufen. In Berlin werden unverändert die Gasturbinen für alle 50-Hertz-Strommärkte gefertigt.

Mit einem Gesamtumsatzanteil von fast 40 Prozent sind die USA darüber hinaus der bedeutendste Healthcare-Markt für Siemens. Der US-Softwarekonzern UGS Corp stärkt mittlerweile ebenso den Sector Industry wie das auf Wasseraufbereitungstechnik spezialisierte Unternehmen US Filter Corp. Jedes zehnte Glas Wasser in den USA wird inzwischen mit Siemens-Technik gefiltert. Darüber hinaus ist Siemens im Bereich Mobility mit einem Marktanteil von 50% bei den derzeit bestellten Modellen Marktführer im US-Straßenbahnbau.
 
11.03.2010   Für die richtige Würze im Portfolio – Condor erweitert Fondspalette    (Condor Versicherungsgruppe / Firmendetailansicht)
Condor Versicherungsgruppe
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- 29 zusätzliche Aktien-, Renten- und Immobilienfonds
- Neue attraktive Märkte: China, Indien und Australien
- Anlagetrends wie Klimawandel, neue Energien und Rohstoffe nutzen

Hamburg, 11. März 2010 – Die Condor Versicherungsgruppe hat jetzt die Fondsauswahl für ihre fondsgebundenen Versicherungsprodukte noch einmal deutlich erweitert. Mit 29 neuen Fonds umfasst die Fondspalette nun 123 Produkte von über 40 Kapitalanlagegesellschaften und deckt damit insgesamt 39 Assetklassen ab. Speziell für die Produktgruppe „Congenial mit Garantie“ ist ein neuer defensiver Wertsicherungsfonds verfügbar. „Mit dem erweiterten Fondsangebot ermöglicht die Condor Versicherungsgruppe jedem Kunden, seine Police noch besser an seine individuellen Renditeziele und seine Risikoneigung anzupassen“, weist Claus Scharfenberg, Vorstand der Condor Lebensversicherung, auf Vorteile für den Anleger hin. Die Qualität der zur freien Auswahl stehenden Fonds wird von der renommierten Rating-Agentur Feri überprüft.

Breite Risikostreuung bei Aktienfonds

Kunden, die sich bei ihrer Fondsauswahl für Aktienfonds entscheiden, finden bei Condor jetzt eine deutlich größere Bandbreite an Märkten und Anlagethemen. Über das erweiterte Fondsangebot können Anleger zum einen von den Chancen in Wachstumsmärkten wie Indien, Greater China und Australien profitieren. Zum anderen können sie aussichtsreiche Anlagetrends in den Bereichen Klimawandel, Infrastruktur, neue Energien und Rohstoffe für sich nutzen.

Investition in Rentenpapiere und Sachwerte

Auch bei den Rentenfonds hat Condor die Auswahl erweitert. So haben Anleger je nach Risikoneigung beispielsweise die Möglichkeit, in Rentenfonds auf Hochzinsanleihen (High-Yield Bonds) oder inflationsgeschützte Anleihen (Inflation-Linked Bonds) zu investieren. Auch Anleger, die beständig auf Sachwerte setzen wollen, finden im Condor Fondsuniversum entsprechende Anlagemöglichkeiten. Hier stehen Investmentfonds zur Auswahl, die in börsennotierte Immobilien- Aktiengesellschaften (REITs) investieren oder als Immobiliendachfonds die Chancen der Kapitalanlage im Immobiliensegment ausschöpfen.
 
11.03.2010   Stefan Hansen zum neuen Vorstandsvorsitzenden der Lufthansa Systems AG bestellt     (Deutsche Lufthansa AG / Firmendetailansicht)
Deutsche Lufthansa AG
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Der Aufsichtsrat der Lufthansa Systems AG hat Stefan Hansen für drei Jahre zum Vorsitzenden des Vorstandes bestellt. Er wird zum 1. Juli 2010 in den Vorstand der Lufthansa Systems AG eintreten und übernimmt die Nachfolge von Wolfgang F. W. Gohde, der mit Auslaufen seines Vertrages zum 31. März 2010 auf eigenen Wunsch ausscheidet.

Stefan Hansen (45) studierte Elektrotechnik an der Fachhochschule Flensburg. 1990 begann er seine berufliche Laufbahn als Projektingenieur für Prozessautomatisierung bei der Siemens AG in Hamburg bevor er zwei Jahre als Manager Technische Systeme & Operations bei der Unilever-Tochter Lever GmbH tätig war. 1994 wechselte Stefan Hansen zur Körber AG und übernahm zunächst bei der Tochtergesellschaft Hauni Maschinenbau AG die Leitung der Abteilung „Zentrale Anwendungen“. Ab 1998 war er Bereichsleiter „Organisation und Informationstechnologie“ bei Körber PaperLink.

Stefan Hansen ist bereits seit 1999 mit der Lufthansa Systems vertraut. Er verantwortete zunächst den Bereich „Desktop & Network Services“, bevor er 2001 die Geschäftsführung der Tochtergesellschaft Lufthansa Systems Infratec GmbH und zusätzlich ab 2004 auch die der Lufthansa Systems Network GmbH übernahm. Damit leitete Stefan Hansen den Geschäftsbereich „Infrastructure Services“ der Lufthansa Systems.

Im September 2006 wechselte Stefan Hansen als Geschäftsführer zur EDS Operations Services GmbH und übernahm später zusätzlich die Geschäftsführung der EDS Business Solutions GmbH. In diesen Funktionen verantwortete er den Bereich Service Delivery für die Regionen Nord- und Zentraleuropa. Seit Anfang 2010 ist er als Director Enterprise Technology bei Vodafone Deutschland tätig.

Neben Stefan Hansen wird Dr. Gunter Küchler weiterhin als Vorstandsmitglied die Bereiche Vertrieb und Marketing der Lufthansa Systems verantworten.
 
11.03.2010   Union Investment erwirbt Immobilie im LogPark Hamburg    (Union Investment Real Estate AG / Firmendetailansicht)
Union Investment Real Estate AG
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Hamburg / Düsseldorf – Neu Wulmstorf, 11. März 2010: Die Habacker LogPark Holding hat den ersten Bauabschnitt in ih-rem 80 Hektar großen Logistikpark im Süden Hamburgs an die Union Investment Real Estate GmbH veräußert. Das Pro-jekt wurde für den Liegenschaftsbestand des Offenen Immo-bilienfonds UniImmo: Deutschland erworben.

Den Kaufvertrag unterzeichneten die beiden Unternehmen Ende Februar. Der Bauabschnitt wird im April fertiggestellt und umfasst insgesamt 27.000 Quadratmeter Nutzfläche für Logistik, Büro und Außenflächen. Mieter sind GEODIS Logistics Deutschland und ein deutsches Textilunternehmen. Über den Kaufpreis wurde Still-schweigen vereinbart.

Positives Signal für weitere Entwicklung des LogPark Ham-burg

Die beiden geschäftsführenden Gesellschafter der Habacker LogPark Holding, Stephanie Habacker-Arndt und Michael Habacker, sehen in der Transaktion eine Bestätigung ihrer Ent-wicklungsstrategie für den LogPark Hamburg: Die einzelnen Bau-abschnitte innerhalb des Logistikparks an der A1, Abfahrt Rade, werden von ihnen sukzessive vermietet, fertiggestellt, und veräu-ßert. Die Habacker LogPark Holding plant, noch weitere solcher Einzelprojekte innerhalb der nächsten fünf Jahre, also im Laufe der Gesamtentwicklung des LogPark Hamburg, mieterspezifisch zu errichten und zu veräußern.

Die Habacker Holding blickt bereits auf eine langjährige Ge-schäftsbeziehung mit Union Investment zurück. Im Auftrag des neuen Eigentümers übernimmt die Habacker Holding in den nächsten Jahren das Property Management für die erworbene Lo-gistikanlage im LogPark Hamburg. Union Investment hatte in der Vergangenheit schon eine von der Habacker Holding erstellte Lo-gistikanlage in Worms mit 33.000 Quadratmetern Nutzfläche er-worben und hat das Unternehmen zusätzlich mit dem Manage-ment einiger Logistikimmobilien beauftragt. Die aktuelle Transakti-on festigt die Zusammenarbeit weiter.
 
11.03.2010   Commerzbank erweitert Angebot für Firmenkunden in China    (Commerzbank Aktiengesellschaft / Firmendetailansicht)
Commerzbank Aktiengesellschaft
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- Filiale in Peking wird verstärkt
- Commerzbank weltweit in 60 Ländern vertreten

Die Commerzbank erweitert ihr Angebot für den Mittelstand in ihrer Filiale in Peking. Künftig können deutsche und chinesische Unternehmenskunden in Peking den kompletten Service sowie die Produktpalette des Firmenkundengeschäftes der Commerzbank in Anspruch nehmen. Ergänzend werden Produkte des Investmentbankings sowie Transactional Services für Financial Institutions angeboten. Bislang war die Commerzbank in der chinesischen Hauptstadt nur mit einer Repräsentanz vertreten. Leiter der neuen Filiale Peking ist Jan-Willem Sudmann.

Die Commerzbank ist nun in China mit insgesamt vier Filialen vertreten.

Erst im September 2009 hatte die Bank eine neue Filiale in der 10-Millionen-Metropole Tianjin - 100 Kilometer südöstlich von Peking - eröffnet.

Die Commerzbank zielt mit ihren chinesischen Filialen einerseits auf Tochtergesellschaften deutscher Unternehmenab, andererseits auf die Betreuung chinesischer Firmen, die über eine Tochtergesellschaft in Deutschland vertreten sind. Das Produktangebot der neuen Filiale reicht von Kontoführung und Zahlungsverkehr bis zu Devisenkurssicherung und individuellen Finanzierungsangeboten.

"Mit der Erweiterung des Angebots in Peking unterstreicht die Commerzbank ihren Anspruch, die führende Bank für den international tätigen Mittelstand zu sein", so Bernd Laber, Bereichsvorstand International der Mittelstandsbank der Commerzbank. "Wir unterstützen Unternehmen bei diesem wichtigen Schritt. Für ein erfolgreiches Engagement in Asien ist es für mittelständische Unternehmen unabdingbar, Chancen und Risiken vernünftig abzuwägen. Ebenso wollen wir aber Partner der lokalen chinesischen Unternehmen dieser Region sein, die Geschäftsinteressen in Deutschland verfolgen. Dazu bieten wir diesen Unternehmen das größte deutsche Filialnetzwerk."

Außer der Niederlassung in Peking verfügt die Commerzbank in China über Filialen in Hongkong, Tianjin und Shanghai. An jedem dieser Standorte verfügt die Commerzbank über German Desks, die den deutschen Mittelstand im Ausland betreuen, sowie lokale Betreuungsteams, die Auslandskunden auf ihrem Weg nach Deutschland begleiten. Weltweit ist die Commerzbank in 60 Ländern vertreten.
 
11.03.2010   Bislang größter Photovoltaik-Rahmenvertrag für Siemens in Europa    (Siemens AG / Firmendetailansicht)
Siemens AG
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Siemens realisiert Solaranlagen für Statkraft in Italien

Siemens Energy und der norwegische Energieversorger Statkraft haben einen Vertrag über den Bau von Solaranlagen in Italien unterzeichnet. Mit einer Gesamtleistung von 40 Megawatt (MW) ist dies der bislang größte Photovoltaik (PV)-Rahmenvertrag, den Siemens in Europa erhalten hat. Siemens übernimmt das Engineering sowie das Projektmanagement und errichtet die PV-Anlagen schlüsselfertig. Bereits im Frühjahr 2010 soll die erste Solaranlage aufgebaut werden. Nach der Netzanbindung Ende 2010 sollen die Sonnenkraftwerke rund 14.000 italienische Haushalte mit umweltfreundlichem Strom versorgen.

„Nachdem wir für Statkraft bereits das PV-Projekt Casale in der Provinz Latina erfolgreich abgewickelt haben, setzen wir jetzt unsere Zusammenarbeit mit weiteren Solar-Projekten in Italien fort”, sagte René Umlauft, CEO der Renewable Energy Division bei Siemens. „Siemens verfügt über das notwendige Know-how, um auch große Solaranlagen im Kraftwerksmaßstab für Kunden aus Industrie und Energiewirtschaft zu realisieren.”

„Siemens Energy ist ein sehr kompetenter Partner, um mehrere Solaranlagen gleichzeitig zu errichten und deren kurzfristige Inbetriebnahme bis Ende 2010 zu ermöglichen”, sagte Olav Hetland, Senior Vice President Solarenergie bei Statkraft. „Der enge Zeitplan ist für uns gerade vor dem Hintergrund der Unsicherheiten über die künftige Förderung der Solarenergie von großer Bedeutung.“Photovoltaik-Anlagen sind Teil des Siemens-Umweltportfolios, mit dem das Unternehmen im Geschäftsjahr 2009 einen Umsatz von rund 23 Mrd. EUR erwirtschaftete. Das macht Siemens zum weltweit größten Anbieter von umweltfreundlicher Technologie. Kunden haben mit entsprechenden Produkten und Lösungen des Unternehmens im selben Zeitraum 210 Millionen Tonnen Kohlendioxid eingespart, das ist so viel wie New York, Tokio, London und Berlin in Summe an CO2 jährlich ausstoßen.
 
11.03.2010   Lufthansa Konzern schließt Krisenjahr 2009 mit operativem Gewinn von 130 Millionen Euro ab    (Deutsche Lufthansa AG / Firmendetailansicht)
Deutsche Lufthansa AG
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Keine Dividende für 2009 / Verbesserung der Profitabilität steht weiterhin im Mittelpunkt / Mayrhuber: Lufthansa wird auch künftig auf Qualität setzen.

Die Deutsche Lufthansa AG hat im Geschäftsjahr 2009 ihr Ziel erreicht und trotz eines marktbedingten Umsatzrückgangs in Höhe von 2,56 Milliarden Euro einen operativen Gewinn von 130 Millionen Euro erzielt. Der Konzern erwirtschaftete damit rund 1,2 Milliarden Euro weniger als im Jahr zuvor. Die konjunkturbedingt schwächere Nachfrage und ein zeitgleicher, überproportionaler Rückgang der Durchschnittserlöse im Passagiergeschäft belasteten im vergangenen Jahr als Folge der Finanz- und Wirtschaftskrise die Ergebniskennzahlen des Konzerns. Vor diesem Hintergrund soll der Hauptversammlung vorgeschlagen werden, für das Geschäftsjahr 2009 keine Dividende an die Aktionäre auszuschütten. Wolfgang Mayrhuber, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Lufthansa AG, sagte anlässlich der Vorlage der Zahlen: „Wir behaupten uns in der Krise, weil wir über unsere Geschäftsfelder breit und gut aufgestellt sind und über eine starke Bilanz verfügen. Zudem haben wir bei Kapazität und Kosten gezielt und zügig gegengesteuert, ohne dabei den Kunden aus den Augen zu verlieren. Der unter schwierigsten Bedingungen erzielte operative Gewinn kann uns nicht zufrieden stellen, ist aber dennoch bemerkenswert. Er ist der Lohn für die konsequente Arbeit an der Verbesserung der Profitabilität, und er ist das Resultat der guten Arbeit aller Lufthanseaten.“

Das operative Ergebnis der Passage Airline Gruppe, das auch die wirtschaftliche Leistung von Germanwings, SWISS, Austrian Airlines und bmi enthält, lag mit minus acht Millionen Euro deutlich unter dem Niveau des Vorjahres. Das Ziel eines operativen Gewinns wurde damit in diesem Geschäftsfeld nur knapp verfehlt. Um der negativen Entwicklung im Kerngeschäft entgegen zu wirken, haben alle Fluggesellschaften des Konzerns Ergebnissicherungsmaßnahmen ergriffen und im abgelaufenen Geschäftsjahr weiter vorangetrieben. Ziel des Ergebnissicherungsprogramms „CLIMB 2011“ der Lufthansa Passage ist eine nachhaltige Ergebnisverbesserung von einer Milliarde Euro bis zum Ende des Jahres 2011. Mit der Umsetzung wurde im dritten Quartal 2009 begonnen, dennoch erzielte die Lufthansa Passage im Gesamtjahr einen Verlustbeitrag von 107 Millionen Euro. Das operative Ergebnis von SWISS lag bei 93 Millionen Euro, Austrian Airlines ging seit dem Zeitpunkt der Vollkonsolidierung mit einem operativen Verlust von 31 Millionen Euro in das Gesamtergebnis der Passage Airline Gruppe ein, bmi trug einen Verlust von 78 Millionen Euro bei und Germanwings erzielte einen operativen Gewinn von 24 Millionen Euro. Mit Blick auf die Ergebnissicherungsmaßnahmen der Fluggesellschaften des Konzerns sagte Wolfgang Mayrhuber: „Es ist entscheidend, dass in allen Bereichen mit wirkungsvollen Programmen den Auswirkungen der Krise entgegen gesteuert wird. Wir konzentrieren uns daher auf intelligente Ansätze zur Verbesserung der Profitabilität und halten unser hohes Qualitätsniveau. Kosten senken und Qualität steigern stehen nicht im Widerspruch – im Gegenteil: auch in der Krise investieren wir in unser Produkt, am Boden und an Bord. Unsere Kunden danken es uns mit Bestnoten bei der Kundenzufriedenheit. Diese Spitzenposition werden wir halten.“

Das Geschäftsfeld Logistik musste 2009 nachfragebedingt einen starken Umsatzrückgang hinnehmen und verzeichnete einen deutlichen operativen Verlust. Die Ergebnissicherungsmaßnahmen von Lufthansa Cargo, wie die Reduzierung der Frachterkapazität, Kurzarbeit sowie reduzierte Sachkosten und Projektbudgets, finden weiterhin Anwendung. Lufthansa Technik hat sich sehr gut behauptet und verbuchte unter schwierigen Bedingungen einen Umsatzanstieg. Das Geschäftsfeld konnte zudem die in einzelnen Teilbereichen gesunkene Nachfrage kompensieren und erzielte sogar ein im Vorjahresvergleich höheres operatives Ergebnis. Das Geschäftsfeld IT-Services verzeichnete eine leichte Ergebnisverbesserung. Umsatz und operatives Ergebnis lagen dennoch unter dem Vorjahreswert, so dass die Maßnahmen zur Ergebnissicherung auch in diesem Geschäftsfeld weiter verfolgt werden. Das Geschäftsfeld Catering verbesserte bei einem Umsatzrückgang das operative Ergebnis leicht. Dennoch zielen die Anstrengungen der LSG Sky Chefs weiterhin darauf ab, dem Rückgang der Gesamterlöse entgegen zu wirken.

„Wie lange es dauern wird, bis wir die aktuellen Rückgänge wieder aufgeholt haben, vermag noch keiner zu sagen. Eine robuste Bilanz, effiziente Anpassungen der Kapazität und Kostensenkungen sind und bleiben deshalb entscheidende Erfolgsfaktoren“, betonte Mayrhuber. Für das laufende Geschäftsjahr geht der Konzern von einer leichten Belebung des Umsatzes aus. Die Umsatzentwicklung wird 2010 zudem erstmals die ganzjährige Konsolidierung der neuen Gesellschaften widerspiegeln. Diese werden im laufenden Jahr absehbar noch nicht zur Profitabilität des Konzerns beitragen. Dennoch ist es das Bestreben des Konzerns, ein operatives Ergebnis über dem Vorjahresniveau zu erwirtschaften. Risiken stellen der Zeitpunkt einer belastbaren Nachfrageerholung sowie die Entwicklung des Ölpreises dar, so dass sich Szenarien ergeben können, die die Erreichung dieses Ziels erschweren oder fördern.

Das Jahr 2009 in Zahlen

Der Umsatz des Lufthansa Konzerns für das Geschäftsjahr 2009 betrug 22,3 Milliarden Euro, 10,3 Prozent weniger als im Vorjahr. Die Verkehrserlöse sanken marktbedingt um 11,8 Prozent auf 17,6 Milliarden Euro. Ausschlaggebend dafür waren die gesunkenen Passagier- und Frachtzahlen bei rückläufigen Durchschnittserlösen. Insgesamt gingen die betrieblichen Erträge des Konzerns im Berichtszeitraum auf 25 Milliarden Euro zurück, ein Minus von 7,2 Prozent.

Die betrieblichen Aufwendungen haben sich im Verlauf des Jahres um 3,6 Prozent auf 24,8 Milliarden Euro verringert. Ein wichtiger Grund dafür waren die um 1,7 Milliarden Euro auf insgesamt 3,6 Milliarden Euro gesunkenen Treibstoffkosten. Dies entspricht einem Rückgang von 32,2 Prozent, der sowohl preis-, als auch mengenbedingt war. Die Gebühren lagen um 7,5 Prozent über dem Vorjahreswert.

Das operative Ergebnis des Konzerns betrug für das Gesamtjahr 130 Millionen Euro und damit 1,2 Milliarden Euro weniger als im Vorjahr. Darin enthalten ist ein Unterschiedsbetrag aus der Erstkonsolidierung von Austrian Airlines (Badwill) in Höhe von 86 Millionen Euro. Der Rückgang des operativen Ergebnisses ist vor allem auf die negative Entwicklung in den Geschäftsfeldern Passage Airline Gruppe und Logistik zurückzuführen. Das Konzernergebnis beträgt -112 Millionen Euro. Im Vorjahreszeitraum wurde dieses mit 542 Millionen Euro ausgewiesen.

Lufthansa investierte im Berichtszeitraum 2,4 Milliarden Euro. Davon entfielen 1,8 Milliarden Euro auf die Erweiterung und Modernisierung der Flotte. 65 Millionen Euro entfielen auf den Erwerb von 45 Prozent der Anteile an SN Airholding SA/NV (Brussels Airlines). Für den Erwerb zu konsolidierender Gesellschaften (insbesondere Austrian Airlines und bmi) wurden abzüglich der dabei erworbenen Zahlungsmittel 56 Millionen Euro aufgewendet. Aus der Veräußerung der verbliebenen Condor-Anteile und der Tilgung damit zusammenhängender Ausleihungen wurden Einnahmen in Höhe von 77 Millionen Euro erzielt. Der operative Cashflow betrug 2 Milliarden Euro, der Free Cash Flow lag bei 251 Millionen Euro. Der Konzern wies zum Ende des Jahres eine Nettokreditverschuldung von 2,2 Milliarden Euro aus.
 
11.03.2010   Evotec und Active Biotech unterzeichnen Abkommen über Hochdurchsatz-Screening     (Evotec AG / Firmendetailansicht)
Evotec AG
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Hamburg, Deutschland - 11. März 2010: Evotec AG (Deutsche Börse: EVT, TecDAX) gab heute bekannt, dass es eine Kooperation mit Active Biotech AB (NASDAQ OMX: ACTI) eingegangen ist. Ziel ist es, niedermolekulare Substanzen zu identifizieren, die mit einem von Active Biotech ausgewählten molekularen Target im Bereich der Immun- und Krebserkrankungen interagieren.

Evotec wird ihre Expertise und Technologien in der Assayentwicklung, im Hochdurchsatz-Screening (HTS) sowie im Oberflächen-Plasmonresonanz-Screening (Surface Plasmon Resonance, SPR) einsetzen, um neuartige Substanzen (Hits) zu identifizieren und zu validieren. Für das Screening wird Evotec ihre "Lead Discovery Library", eine Bibliothek niedermolekularer Substanzen von hoher Diversität, Neuartigkeit und Qualität, einsetzen. Dadurch wird die Erfolgsaussicht auf die Identifizierung qualitativ hochwertiger Ansatzpunkte für die Medizinalchemie deutlich verbessert.

Dorthe da Graça Thrige, Director of Development, von Active Biotech, kommentierte: "Wir schätzen Evotecs Expertise und Angebot in der Assayentwicklung und im Screening von Substanzen sehr. Zudem sind wir von der ausgezeichneten Qualität ihrer "Lead Discovery Library" sehr beeindruckt. Wir glauben, dass wir dank Evotecs "Lead Discovery Library" in der Lage sein werden, qualitativ hochwertige Substanzen zu identifizieren, die wir nahtlos in die Medizinalchemie überführen können. Die im Hochdurchsatz-Screening identifizierten Hits stellen eine wichtige Ergänzung zur laufenden Leitstrukturoptimierung unserer intern identifizierten Substanzen dar."

Dr. Mark Ashton, Executive Vice President, Business Development von Evotec, sagte: "Wir sind stolz darauf, dass Active Biotech, ein führendes Biotechnologieunternehmen mit fortgeschrittenen Wirkstoffkandidaten im Bereich der Immunmodulation, uns ausgewählt hat, um das Screening zur Identifizierung von Hits für dieses wichtige biologische Target auszuführen. Wir freuen uns darauf, Active Biotech bei ihrer Suche nach neuartigen Behandlungsansätzen für Immun- und Krebserkrankungen zu unterstützen."

Evotec hat eine einzigartige Plattform hoch moderner und proprietärer Technologien im Bereich Assayentwicklung und Screening aufgebaut, die einen qualitativ hochwertigen Ansatz für die Leitstrukturidentifizierung für ein breites Spektrum an Targetklassen ermöglichen. Das Unternehmen hat bereits für alle bedeutenden Targetklassen, darunter GPCRs, Kinasen und andere Enzyme sowie Ionenkanäle und Protein::Protein-Interaktionen, erfolgreich Testsysteme (Assays) entwickelt und Screeningkampagnen durchgeführt.

Einzelheiten zu den finanziellen Details wurden nicht bekannt gegeben.
 
10.03.2010   Studio Hamburg Gruppe bleibt stark im Markt     (Studio Hamburg GmbH / Firmendetailansicht)
Studio Hamburg GmbH
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Trotz Krisenjahr für die Wirtschaft insgesamt und die Medienbranche im besonderen hat die Studio Hamburg Gruppe mit Sitz in Hamburg und Berlin das Jahr 2009 mit einem gutem Ergebnis abgeschlossen. „Vor allem die vier Produktionsfirmen haben zu der erfreulichen Entwicklung beigetragen und herausragende Resultate erzielt“, sagt Dr. Martin Willich, Vorsitzender der Geschäftsführung Studio Hamburg GmbH. Zu den Kreativfirmen zählen die Studio Hamburg Produktion (u. a. „Großstadtrevier, „Tatort“, „Notruf Hafenkante“ Fernsehspiele wie zuletzt „Mama kommt!“ mit Senta Berger (ZDF, knapp 20 Prozent Marktanteil), Cinecentrum („SOKO Wismar“, „Tatort“, diverse Dokumentationen und Fernsehspiele), Polyphon (u. a. „Doctor’s Diary“, „Stubbe-Von Fall zu Fall“, „Das Traumschiff“) und die Studio Hamburg Serienwerft („Rote Rosen“).

Die Gesamtleistung 2009 beläuft sich auf etwa 280 Millionen Euro, wobei das Jahr nur verhalten begonnen hatte. Vor allem das vierte Quartal hat zu der positiven Entwicklung beigetragen. Das Ergebnis der Gruppe liegt voraussichtlich bei 6,2 Millionen Euro vor Steuern und bewegt sich damit auf dem Niveau des Vorjahres. Damit bleibt die Studio Hamburg Gruppe der erfolgreichste Studiobetrieb für Film und Fernsehen in Deutschland. Im Produktionsbereich belegt die Gruppe Rang zwei. Als einziger TV- Dienstleister arbeitet Studio Hamburg heute sowohl im Atelier- wie auch im Produktionsbereich gleichermaßen für alle großen Sender – ARD, ZDF, die RTL-Gruppe und ProSiebenSat.1.

Auch die Aussichten für 2010 sind vielversprechend: In den Studios von Studio Berlin wird zurzeit u. a. die neue RTL-Show „Let’s Dance“ vorbereitet und für die Fußball-WM in Südafrika verantwortet Studio Berlin – nach der WM 2006 – die weltweite Übertragung von 14 Spielen aus Johannesburg und Rustenburg. Dazu zählen das Eröffnungs- und das Endspiel.
 
10.03.2010   Florian Brandt neuer Vertriebsobjektleiter manager magazin und Harvard Business Manager    (SPIEGEL-Verlag Rudolf Augstein GmbH & Co. KG / Firmendetailansicht)
SPIEGEL-Verlag Rudolf Augstein GmbH & Co. KG
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Florian Brandt, 37, ist ab sofort neuer Vertriebsobjektleiter für die
Wirtschaftsmagazine manager magazin und Harvard Business Manager. Er berichtet an Thomas Hass, Leiter Vertriebsmarketing. Brandt übernimmt die Position von Stefan Buhr, der diese Aufgabe bislang zusätzlich zu seiner Position als Leiter Einzelverkauf des SPIEGEL-Verlags übernommen hatte.

Florian Brandt kam 1993 zum SPIEGEL-Verlag und ist seit 2003 im
Vertriebsmarketing für das Einzelverkaufsmarketing von manager magazin und Harvard Business Manager zuständig. Seit 2005 verantwortet der Verlagskaufmann als Verkaufsleiter zusätzlich den Lesezirkel.
 
10.03.2010   RWE npower investiert 100 Millionen Pfund in britisches Kraftwerk Little Barford - Projekt zur Reduzierung der CO2-Emissionen um 40.000 Tonnen pro Jahr    (RWE AG / Firmendetailansicht)
RWE AG
Kraftwerk Little Barford: Die Nettoleistung der Anlage wird auf etwa 700 MW erhöht (Foto: RWE)
RWE npower hat Verträge für ein millionenschweres Projekt an seinem Gaskraftwerk Little Barford angekündigt, durch das der CO2-Ausstoss um etwa 40.000 Tonnen pro Jahr verringert wird.

Das Investitionsprogramm über 100 Millionen Pfund (ca. 109 Mio. Euro) zur Verbesserung der Effizienz, Zuverlässigkeit und Umweltbilanz des Kraftwerks in St. Neots in Cambridgeshire sieht eine Modernisierung wichtiger Anlagenteile vor, wie z.B. der beiden bisherigen Gasturbinen.

Die Modernisierung des Kraftwerks Little Barford, das vor fast 14 Jahren den kommerziellen Betrieb aufgenommen hat, wird auch die Nettoleistung der Anlage auf etwa 700 MW erhöhen – womit sie genug Strom für etwa 800.000 Haushalte liefern wird.

Kevin McCullough, Chief Technology Officer von RWE npower, sagte: “Moderne gasbefeuerte Anlagen stellen bereits die saubersten fossilgefeuerten Kraftwerke dar. Mit diesem Projekt erhöhen wir nicht nur die Erzeugungsleistung, sondern reduzieren auch die CO2-Emissionen der Anlage und sorgen somit dafür, dass wir optimal aufgestellt sind, um auch in Zukunft eine zuverlässige Stromversorgung zu gewährleisten.”

Bei der Modernisierung der Gasturbinen wird die neueste Technologie von GE eingebaut. GE wird die Arbeiten für RWE npower durchführen.

Magued Eldaief ergänzte: „Wir freuen uns sehr darauf, unsere neueste Gasturbinentechnologie im Rahmen dieser Nachrüstung bereit zu stellen, wodurch das Kraftwerk Little Barford seine Kunden effizienter und sauberer mit Energie beliefern kann. Durch dieses wichtige Projekt werden die Beziehungen zwischen RWE npower and GE Energy in Großbritannien weiter ausgebaut.“

Die modernisierten Turbinen des Kraftwerks sollen im dritten Quartal 2012 den kommerziellen Betrieb aufnehmen, wofür auch die Leistung der leittechnischen Systeme von Little Barford modernisiert wird. Mit der neuen Leittechnik kann sichergestellt werden, dass die Anlage weiterhin zuverlässig und flexibel betrieben wird.
 
10.03.2010   Veränderung im Vorstand von Essent    (RWE AG / Firmendetailansicht)
RWE AG
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- Essent-CTO Huib Morelisse verlässt den RWE-Konzern
- Dr. Nina Skorupska als Nachfolgerin benannt

Huib Morelisse, derzeit Chief Technology Officer (CTO) der niederländischen
RWE-Tochtergesellschaft Essent N.V., scheidet zum 31. März 2010 aus dem Konzern aus, um sich neuen beruflichen Herausforderungen zu stellen. Morelisse war CEO der
RWE Energy Nederland, bevor er nach dem Erwerb von Essent im Jahr 2009 zum CTO der neuen RWE-Gesellschaft benannt wurde. Er war seit 2002 im Konzern tätig.

Vorbehaltlich der Zustimmung des Aufsichtsrats von Essent wird Dr. Nina Skorupska als Nachfolgerin für die Position des CTO bei Essent bestellt. Skorupska ist seit 1992 in der Energiebranche tätig. Sie begann als Brennstoff-Expertin und war in verschiedenen Managementfunktionen unter anderem als Kraftwerks-Leiterin bei National Power in Großbritannien sowie bei RWE Trading tätig. Später übernahm sie die Leitung des Bereichs „Technology Services Generation“ bei RWE npower. Skorupska leitet derzeit den Bereich „Leistungssteigerung und Beteiligungsmanagement Ausland“ der RWE AG in Essen.

Dr. Ulrich Jobs, Chief Operating Officer der RWE AG, zum Wechsel im Essent-Vorstand:
„Huib Morelisse hat sich um die Entwicklung von RWE auf dem niederländischen Markt verdient gemacht. Dafür danken wir ihm und bedauern seine Entscheidung, unseren Konzern zu verlassen. Gleichzeitig freuen wir uns, dass wir Nina Skorupska für die Position des Chief Technology Officer bei Essent gewinnen konnten. Sie hat bereits auf verschiedenen Managementpositionen in technisch geprägtem Umfeld erfolgreich gearbeitet und verfügt über umfangreiche internationale Erfahrungen. Wir wünschen ihr für die neue Aufgabe alles Gute und viel Erfolg. Wir sind stolz, dass wir mit der Ernennung von Nina Skorupska die Zahl von Frauen im Top-Management von RWE erhöhen konnten.”

Über die Nachfolge für die Leitung des Bereichs „Leistungssteigerung und Beteiligungsmanagement Ausland“ wird in Kürze entschieden.
 
10.03.2010   Langjähriger Total Technical Support TTS® mit Spanair erweitert    (Lufthansa Technik / Firmendetailansicht)
Lufthansa Technik
Bei der Vertragsunterzeichnung (vorne von links nach rechts): Luke Farajallah (COO Spanair), Simone Menne (Vice President Finance & Accounting LHT), Wolfgang Weynell (Vice President Marketing & Sales LHT) (Foto: Lufthansa Technik)
Verlängerung des bestehenden Vertrages um zehn Jahre

Die Lufthansa Technik AG und Spanair bauen ihre langjährige Zusammenarbeit weiter aus. Ein bereits seit 1999 bestehender Total Technical Support TTS®-Vertrag für die Flugzeuge der Airbus A320-Serie der spanischen Fluggesellschaft wurde um weitere zehn Jahre verlängert und an die zukünftigen Bedürfnisse von Spanair angepasst.

Mit dem Produkt Total Technical Support TTS® übernimmt Lufthansa Technik eine Vielzahl von Instandhaltungs-Services für Spanair. Die einzelnen Leistungen umfassen unter anderem die Versorgung mit Komponenten einschließlich der Bereitstellung am Einsatzort sowie Reparatur, Überholung und Dokumentation. Hinzu kommt eine umfangreiche Betreuung der V2500-Triebwerke - von der Wartung, Reparatur und Überholung über Ingenieurleistungen und Logistik bis hin zu Ersatztriebwerken, falls diese benötigt werden sollten.
„Die Zusammenarbeit mit Lufthansa Technik war bereits in der Vergangenheit sehr erfolgreich“, sagte Luke Farajallah, Chief Operating Officer von Spanair. „Wir freuen uns daher sehr, diese Partnerschaft fortzuführen und sind froh, uns auch weiterhin auf die Unterstützung von Lufthansa Technik verlassen zu können. Diese Verlängerung sehe ich als einen wichtigen Schritt auch für die Zukunft der Spanair.“

„Spanair ist einer der treuesten Kunden für unseren Total Technical Support TTS® in Europa“, sagte Wolfgang Weynell, Vice President Marketing & Sales bei Lufthansa Technik. „Wir freuen uns daher sehr, dass wir unsere Services nun noch intensiver an die Anforderungen von Spanair anpassen und diese erfolgreiche deutsch-spanische Zusammenarbeit für die nächsten Jahre noch weiter ausbauen konnten.“

Zusätzlich zum kürzlich verlängerten Total Technical Support TTS® hat Lufthansa Technik in der Vergangenheit bereits zahlreiche weitere Services für Spanair geleistet, darunter eine Unterstützung an verschiedenen Wartungs-standorten und in Fällen von „Aircraft on Ground“ (AOG), bei denen durch die Airline Support Teams (AST®) von Lufthansa Technik schnellstmögliche Hilfe geleistet wurde.
 
10.03.2010   Absichtserklärung zu Exploration in Aserbaidschan unterzeichnet    (RWE AG / Firmendetailansicht)
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Die RWE-Gruppe verstärkt ihr Engagement in Aserbaidschan. Das Unternehmen und die State Oil Company of the Republic of Azerbaijan (SOCAR) haben eine Absichtserklärung zur Ausarbeitung eines Vertrages unterschrieben. Inhalt der Vereinbarung ist die Suche nach Erdöl und Erdgas und deren spätere Entwicklung in der Nakhichevan Struktur im aserischen Teil des Kaspischen Meeres. Die Unterzeichnung fand heute in Baku statt.

Die Absichtserklärung wurde vom Präsidenten der SOCAR, Rovnag Abdullayev, und Dr. Jürgen Großmann, Vorstandsvorsitzender der RWE AG, unterzeichnet. In den kommenden Monaten soll nun das „Exploration, Development and Production Sharing Agreement“ (EDPSA) ausgearbeitet werden. „Europa braucht den Zugang zu den riesigen Reserven von Gas und Öl im Kaspischen Meer. RWE kann dadurch auch im Upstream-Bereich wachsen. Mit RWE Dea haben wir die Kompetenz dazu“, erklärte Dr. Jürgen Großmann. Langfristig könnten auch Gas-Vorkommen aus der jüngsten Vereinbarung zwischen RWE und SOCAR eine Rolle für die Versorgungssicherheit Europas spielen.

Die Vereinbarung betrifft die Struktur Nakhichevan im Kaspischen Meer, etwa 50 Kilometer vor der Küste Aserbaidschans. „Die Unterzeichnung der Absichtserklärung ist ein erster Schritt zur Aufnahme von Upstream-Tätigkeiten in Aserbaidschan, und wir freuen uns auf eine konstruktive Zusammenarbeit mit SOCAR“, so Thomas Rappuhn, Vorstandsvorsitzender der RWE Dea AG.

Aserbaidschan verfügt über umfangreiche Bodenschätze. „Wir planen, unsere Aktivitäten in diesem Land kontinuierlich aufzubauen“, erläuterte Rappuhn. Bereits im vergangenen Jahr hatte RWE Dea eine Niederlassung in Aserbaidschan, die RWE Dea Azerbaijan Branch, gegründet und ein Büro in der Hauptstadt Baku eröffnet.
 
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